Ile des Pins. Perle der Südsee.

Den Namen hat die Insel von James Cook. Als er sie entdeckte, hielt er die Araukarien, die das Bild der Insel prägen, für Pinien. Und es stimmt. Von Weitem sehen sie aus wie Nadelbäume. Vielleicht hat er sie nie von Nahem gesehen, weil er seine Mannschaft an den Strand des unbekannten Eilands geschickt hat und sich selbst sicherheitshalber hinter Sextant und Seekarten verschanzte? Wir werden es nicht erfahren. Heute gibt es auf Ile des Pins einen Ort, zwei durchaus luxuriöse Hotels, eine Tauchbasis und einen Einkaufsladen. Ach ja, und einen Flughafen. Drei Flüge am Tag von Nuema und drei zurück. Das wars. Vom Flughafen aus sind ein paar asphaltierte Schneisen durch den Urwald geschlagen. Begleitet von einer Stromtrasse an Masten. Das ist die Infrastruktur. Politisch ist die Insel in acht Häuptlingsbezirke unterteilt.

Nichts als Urwald. Ile des Pins ist viel ursprünglicher, als wir dachten.

Flora und Fauna

Wandelröschen, Hirschfarne, Hibiskus. Alles wächst hier einfach am Wegesrand. Araukarien überall. Sie sind hier endemisch. Es flattern unzählige Schmetterlinge und es zwitschert von allen Bäumen. Kleine, grüne Papageien, Eisvögel, die genau so aussehen, wie unsere Eisvögel, Schwalben, Amseln und Finken, die sicherlich anders heißen, aber vom Aussehen und Verhalten her an unsere Amseln, Schwalben und Finken erinnern. Und Achatschnecken. Zu Hunderten. Die wurden abends im Hotel – sehr französisch – mit Knoblauch serviert.

Ein Hibiskuskäfer hat uns im Hotel besucht

Wir haben die Insel tatsächlich mit dem Fahrrad erkundet. Wir waren auf dem Markt in Vao, dem Hauptort, an dem es auch eine Krankenstation, eine Kirche und einen Markt gibt, auf dem die Frauen selbst genähte Kleider, Kuchen und Vanilleschoten verkaufen.

Eine Gedenkstätte für den ersten Missionar. Vorsichtshalber haben die Einheimischen sie mit Totempfählen gesichert…
Hier haben wir noch 20 km Rückweg auf schlecht aufgepumpten Fahrrädern vor uns.

Die Strände

Pudersand, kristallklares Wasser und weit und breit keine Menschenseele. Außer ein paar Fischer, die Netze auslegten, wenn die Flut kam.
Ebbe.

Die Unterwasserwelt

Einfach unglaublich und der eigentliche Grund, warum wir nach Kaledonien gereist sind. Aber das ist ein eigenes Kapitel wert.

3 Kommentare zu „Ile des Pins. Perle der Südsee.“

  1. Danke für die wundervollen Einblicke in eure Reise. Freue mich immer wieder auf euren Blog und die Fotos. Weiterhin tolle Erlebnisse und Begegnungen🤩

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  2. Ihr Lieben,
    Unheimlich schön euch zu folgen! Ich bekomme richtig Reiselust. Gestern gab es ja die tollen Matschbilder von dir Ella in Rugby Aktion – just outstanding!
    Zusammengefasst: tolle Fotos und tolle Texte dazu. Lieben Dank, dass ich euch von Hamburg aus mental begleiten darf.
    Weiterhin viel Freude! Herzlichst, Elvira

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  3. Die Insel ist ein Traum ! Die Strände und ein wenig Schnorcheln reicht um alles zu genießen ! Das hier sehr wenig Touris sind macht alles noch angenehmer !

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