El Yunque

Nationalpark mit Wasserrutsche

Auf Puerto Rico gibt es einen riesigen Nationalpark. Den mussten wir natürlich auskundschaften. War jedoch einfacher gedacht, als getan. Als erstes buchten wir eine kleine Unterkunft direkt am Nationalpark. Sie war wirklich schön.

Was wir nicht bedacht hatten: Es ist sehr sehr amerikanisch hier, einfach alles! Auch die Angewohnheit alles mit dem Auto zu erledigen und wirklich niemals zu Fuß zu gehen. Am ersten Tag liefen wir noch einfach los. Zuerst mal in die Richtung des nächsten Supermarktes. Alle starrten uns komisch an. Sogar die Hunde bellten uns hinterher. Ja, Fußgänger sind hier etwas sehr Seltsames. So seltsam, dass ein Hund beschloss, uns merkwürdigen Wesen zu folgen. Also liefen wir zu Dritt weiter. Immer in Richtung Supermarkt, welcher dann leider nicht mehr existierte.

Eine Puerto-Ricanische Sensation: zu Fuß zum Supermarkt!
Unser treuester Begleiter.

Wie auch in Amerika, geht man hier einfach nicht zu Fuß. Wir wurden sogar von einem Puerto Ricaner angesprochen, ob er uns denn zum nächsten Supermarkt fahren könne. Zum Glück, wie es sich dann herausstellte. Denn hier fuhr außer den privaten Autos nämlich gar nichts. Kein Taxi. Kein Uber. Und wir hatten noch nicht einmal mehr etwas zu trinken. Also blieb uns nichts anderes übrig, als zu trampen. Zum Glück war der freundliche Puertoricaner ein alter Mann (wir waren ihm körperlich eindeutig überlegen), der sich total freute, Gesellschaft zu haben. Er erzählte uns sein ganzes Leben und auf dem Rückweg zeigte er uns, wo alle seine Verwandten wohnen. Ich glaube, die Geschichte, die sich die Verwandten in den nächsten Jahre anhören müssen, wird sein, wie er zwei jungen Deutsche vor der völligen Erschöpfung durch zu Fuß gehen gerettet und zum Supermarkt gefahren hat.

Eine Zuhause auf Zeit

Unsere Unterkunft war zauberhaft. Ein kleines Häuschen mit Küche. Wir nutzten sie reichlich, machten super leckere Tacos und aßen köstliche Wassermelone und Ananas. Wir genossen die Zeit auf der Terrasse, umgeben von Geckos und Fröschen, die einen fortdauernden Wettbewerb im Lautquaken zu veranstalten schienen. Wer nicht groß ist, muss eben laut sein. So ist das.

Geräuschkulisse am Abend

Das Wandern durch den Regenwald funktioniert nur, wenn man eine Möglichkeit hat, zu den Punkten zu kommen, ab denen die Wanderungen anfangen. Wir hatten diese nicht. Also buchten wir eine Tour auf Airbnb.

Wie alles hier auf der Insel, begann die Tour eigentlich in San Juan. Fast alle Touristen bleiben die ganze Zeit in der Stadt und unternehmen dann Touren von dort aus. Viel zu wenig Abenteuer für uns! Und außerdem hätten wir so unser Häuschen am Regenwald verpasst. Also schrieben wir dem Tourguide, dass wir mit dem Taxi zum Sammelpunkt in den Nationalpark kommen. Nur leider, dieser Plan funktionierte nicht: Wir riefen 15 Taxen an. Der erste wollte uns abholen. Leider versuchten wir – ganz karibisch – den Preis zu verhandeln. Schlechte Idee. Er legte einfach auf. Alle anderen Taxen waren „busy“, nahmen uns nicht ernst, weil unser Spanisch eher rudimentär ist (das heißt, Isabels. Schulspanisch, immerhin. Meines existiert leider gar nicht) und legten während des Telefonates einfach auf. Oder sie sagten, dass sie gleich da seien und tauchten dann nicht auf. Also mussten wir es am nächsten Tag noch einmal probieren. Und da klappte es plötzlich…

Am Wander-Treffpunkt angekommen, fing es an wie aus Eimern zu schütten. Ein Mann bot uns an, dass wir uns unter seinem Vordach unterstellen können. Er wollte im nachhinein 2 Dollar dafür. Er kassierte auch bei jedem, der nebenan parkte, 5 Dollar und für das Runtergehen in den Nationalpark wollte er pro Person 1 Dollar. Obwohl es gar nicht sein Grundstück war. Alle Touristen bezahlten ganz brav. Außer uns. Wir weigerten uns! So macht man hier anscheinend Geschäfte, man versucht die Touristen einfach zu verarschen wo es geht. Nicht mit uns!

Eingang in den Jungel
Megaspaß Wasserrutsche

Die natürlichen Wasserrutschen waren echt beeindruckend. Über Jahrhunderte spiegelglatt geschliffene Steine, über die man in einem Affenzahn ins Tal gleitet! Sieht heftig aus, macht aber einen Riesenspaß und ist auch nur halb so schmerzhaft, wie es aussieht. Und: Zum Eingewöhnen gibt es Anfängerrutschen.

Die ganze Tour war sehr amerikanisch. Der Guide machte die ganze Zeit schlechte Witze und es gab reichlich Schokoriegel für alle. Aber es hat sich gelohnt. Es ist einfach atemberaubend durch den Regenwald zu rutschen. Etwas skuril war, dass Leute sich in einen kleinen Teich setzten, der Guide sie mit Chips bewarf und Fische diese dann aufaßen. Hä..? Das muss ein amerikanischer Insider gewesen sein…

Anfängerrutsche
Rutsche für Fortgeschrittene

Und es gab noch eine für komplett Furchtlose. Ja, auch die sind wir gerutscht.

Nach dem Rutschen ging fuhren zu einer Art Rastplatz direkt am Strand, mit vielen kleinen Buden. Es gab jeden erdenklichen Fisch frittiert und Pizza. Als wir unser Bier dann auf Spanisch bestellten, waren die Amerikaner hinter uns total begeistert: “That is so Europe!“ Ihr sprecht Deutsch, Englisch und könnt auf Spanisch Bier bestellen! Okay, so riesig war die Leistung dann vielleicht nicht, aber alle Locals freuten sich immer sehr, wenn wir versuchten, auf Spanisch zu bestellen. Die Amerikaner probieren das anscheinend nie.

Aus el Yunque mussten wir schließlich auch wieder raustrampen. Es gab einfach keine andere Möglichkeit. Und wir hatten noch viel vor: Vor Puerto Rico liegen kleine pudersandige Inseln, die man auf gar keinen Fall verpassen darf. Also los…!

Puerto Rico

„Ich bin nicht gekommen, um zu töten, ich bin gekommen um für mein Land zu sterben“

Letztes Jahr war eine Freundin von mir hier und sie berichtete so begeistert von der Insel, dass ich dachte, das muss ich mir selbst anschauen! Dazu kam, dass Isabel, die Freundin meines Bruders, mich in der Karibik besuchen kommen wollte. Also buchte sie ein Ticket und wir trafen uns in Puerto Rico…

San Juan

Partystadt und Piratenfestung

Skyline von San Juan

Bei der Einfahrt in den Hafen wird einem die Schönheit der Insel gleich klar. Umgeben von alten Festungen und mit Blick auf die historische Altstadt legen wir an. Man fühlt sich ein bisschen wie die Piraten, die auch übers Meer gekommen sind (Nur, dass man hier sehr sehr willkommen ist). Und ja, Piraten waren hier wirklich ein großes Ding und nicht nur Grundlage für viele Geschichten. In der Altstadt gibt es eine riesige Festung, die früher zur Abwehr der Piraten gedient hat. Heute einfach wunderschön. Nicht umsonst wurden hier viele Szenen aus dem 1. Teil von Fluch der Karibik gedreht.

Hier erwartete mich nicht nur ein neues karibisches Abenteuer, sondern ja auch eine supernette Reisebegleitung aus der Heimat: Isabel. Auch Sie hat eben Zeit – leider nur zwei Wochen – und die wollen wir nutzen, um die amerikanischste der Karibikinseln kennenzulernen. Ja, Puerto Rico gehört tatsächlich zu den Vereinigten Staaten. Das wird spannend!

Aber erstmal an den Strand. Wunderschön. Nur die Wellen sind extrem. Rund um San Juan gibt es sehr gefährliche Riss-Strömungen. Wenn man von so einer Strömung erwischt wird, wird man nur noch raus aufs Meer gezogen. Dagegen kommt sogar der beste Schwimmer nicht an. Daher sind überall Rettungsschwimmer an der Stränden. Und es kreisen regelmäßig Helikopter an der Küste entlang. So fühlt man sich dann doch sicher. Aber riskieren wollte ich nichts. Daher gilt: nur bis zum Bauchnabel ins Wasser. Sodass man immer noch sicher stehen kann. Und auch die Wellen an sich sind nicht zu unterschätzen. Man wird wirklich ganz schön durch gewirbelt.

Ein bisschen Karibik-Feeling für alle

Und dann kam Isabel an. Ich hab mich total gefreut, wieder jemanden von zu Hause zu sehen! Wir gingen auch direkt los, die Altstadt zu erkunden. Dabei fiel mir sofort der erste große Unterschied zu den anderen Inseln auf: Hier wird der Mojito mit Bacardi gemischt und nicht mit Havana Club! Und zwar, weil in die USA nichts aus Kuba eingeführt werden darf.

Party

San Juan der Party Ort! Okay, wir waren auch zum Spring-Break da. Aber trotzdem.

Wir haben uns natürlich auch noch die Festung, welche ich ja schon von See aus gesehen habe, angeschaut.

Mitten im karibischen Traum!
Amerikanische Supermärkte mit karibischem Angebot

Ja, hier ist man echt in Amerika! Spätestens in den Läden wird einem das bewusst. Oder auch bei der Anzahl der ganzen Fast-Food-Ketten. Und bei manchen interessanten Läden, an denen man so vorbeikommt. Zum Beispiel ein Spezial-Geschäft für Hunde-Bekleidung! Leider gab es nichts in Eddie`s Größe. Auch wenn die Leute das hier nicht gerne hören und sehr stolz auf ihr kleines Land sind. Merkwürdigerweise sprechen hier die wenigsten Leute richtig gut Englisch. Eigentlich nur die, die mit Touristen zu tun haben. Obwohl sie ja alle einen amerikanischen Pass besitzen.

Fähre Santo Domingo – San Juan

Zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico

So eine Sicht hat man einfach nur vom Meer aus

Es ist ein absolutes Muss! Um ein Gefühl für die Distanzen zwischen den Inseln zu bekommen, muss man eine Fähre nehmen. Die Strecke zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico ist die längste zwischen zwei karibischen Inseln. Vor allem wird sie viel zu den Feiertagen genutzt, wenn Verwandte auf den anderen Inseln besucht werden. Die Fähre war ein altes Modell aus Griechenland. Cabric Ferries ist ein Tochterunternehmen von Direct Ferries, der Reederei in Europa. Wahrscheinlich kam diese Fähre dort einfach nicht mehr durch den TÜV. Naja dann reicht es ja noch für die Karibik.

Leider war dies die einzige Fährstrecke, die bedient wurde, als ich da war. Alle anderen waren, wie so vieles Andere andere, wegen den fehlenden Touristen eingestellt. Aber das hohle ich irgendwann mal nach!

Die Fähre braucht 13 Stunde. Der Flug 1 Stunde. Die Fähre kostet 160€. Der Flug 90€. Trotzdem hat es sich gelohnt!

Abenteuer: Buchung

Am Tag vorher bin ich schon mal zum Fährschalter. Nach meinen abenteuerlichen Erfahrungen auf Kuba, wollte ich auf Nummer sicher gehen und alles dabei haben. Es sprach natürlich auch hier keiner Englisch! Als ich fragte (mit der Hilfe von Google Übersetzter) welche Dokumente ich denn bräuchte, wurde ich nur nach meinem Ausweis gefragt. Sie checkten mein Einreisedatum und meinten, ich dürfe nicht nach Puerto Rico. Ich war nur 13 Tage in der Dominikanischen Republik. Mein Flieger war verspätet gelandet, so kam ich 20 Minuten nach Mitternacht an. Und genau die 20 Minuten fehlten mir jetzt! Ich war perplex. Mal wieder eine Regel, die nirgendwo steht. Die ganzen verbindlichen Regeln und Vorschriften in Europa hat sind nervig. Aber sie haben super viele Vorteile. Ich bekam Panik! Was sollte ich jetzt machen? Alles ist geplant, die Hotels für die nächsten Nächte gebucht: “Papa!!!!“ (Ich gestehe: Immer, wenn ich bei sowas nicht weiter weiß, rufe ich Papa an. Aber er war genau so perplex wie ich. Es ist ein Glücksspiel, ob man hier die richtigen Informationen bekommt oder nicht. Also hat Papa mit Direct Ferries, die europäische Buchungsplattform, auf der ich das Ticket gekauft hatte, Kontakt aufgenommen. Im anliegenden Reisebüro gaben sie mir eine Nummer, bei der ich nachfragen konnte. Keiner ging dran. War ja klar. Also dachte ich, dass muss schon werden. Das kann ja nicht sein. Und ging ins Bett.

Zum Glück hatte sich am Morgen der europäische Teil der Reederei bei mir gemeldet. Die Mitarbeiter hier vor Ort waren einfach falsch informiert gewesen. Was ein Stress. Für nix!. Nicht das erste mal das mir sowas hier passiert. Schon beim Transit auf den Cayman Island wollten sie mir den Zutritt zum Flugzeug verwehren, da ich keinen PCR-Test hatte. Den brauchte ich lt. Info auch nicht. Ich bestand darauf, den Manager zu sprechen. Und: Ich brauchte tatsächlich keinen Test! Trotzdem vermeidbarer Stress.

Jetzt aber wirklich: auf die Fähre!

Das Fährterminal war mal wider sehr sehr karibisch. Für jede Kontrolle unterschiedliche Schlangen, irgendwo in einer großen Halle. Mein Ausweis wurde 6 Mal kontrolliert. Es wurde gesagt, das der Check in 3 stunden vor Abfahrt schließt. Ich war also 5 Stunden vor Abfahrt da. Sicher ist sicher. Und man weiß ja nie, welche Dokumente doch noch verlangt werden. Die einzig Englisch sprechende Mitarbeiterin hat mich sofort in Empfang genommen und ist von einer Schlange zur nächsten mit gegangen. Was ein Luxus. Aber ich war einfach der einzige Tourist bei dieser Überfahrt. Ich hatte mich gleich gewundert, dass es so leer war. Aber ich war ja auch früh da. Doch es kamen nicht noch wirklich viele Leute nach mir. Wir legten 2 Stunden früher ab. Schließlich waren mehr Mitarbeiter an Bord als Gäste. Der Tourismus ist hier echt gebeutelt durch Corona. Eine Konsequenz, die mir davor nie so bewusst war. 

Die Fährfahrt war atemberaubend. Vom Auslaufen bei Sonnenuntergang in Santo Domingo (Dominikanische Republik), bis zum Einlaufen beim Sonnenaufgang in San Juan (Puerto Rico).

Santo Domingo beim Ablegen
San Juan am Morgen

Zusätzlich war an Bord alles auch wieder sehr karibisch. Wasser kostete das gleiche wie Bier. Es gab Live-Musik. Es wurde getanzt. Es gab sogar eine spanische Zauberschow…

Kaum Gäste und trotzdem Live-Musik an Deck
Tanz-Show an der Bar

Tipps und Tricks

Transport innerhalb der Stadt


Der günstigste und sicherste Weg, um sich in der Stadt fortzubewegen, ist UBER. Funktioniert perfekt hier. Man braucht allerdings WLAN, um ein UBER zu rufen. Sonst kann man auch immer gut auf offizielle Motorradtaxen zurückgreifen. Die tragen alle orangene Warnwesten. Normale Taxen gibt es natürlich auch. Die sind aber relativ teuer.

Transport von Stadt zu Stadt


Hier kann man natürlich auch UBER nutzen, aber der einfachste Weg ist ein Bus. Caribe Tours sind mit Abstand die bekanntesten Busse hier: https://caribetours.com.do .

Die Busse haben mich echt überrascht: Sie sind sauber, günstig, haben WLAN und sind relativ schnell. Man muss aber unbedingt eine dicke Jacke mitnehmen. Im Bus ist es extrem kalt. Auf der Website kann man sich (mit Hilfe von Googleübersetzter) raussuchen, wann die Busse fahren. Tickets kann man nur direkt am Schalter kaufen. Funktioniert alles problemlos. Die lokalen Busse könnte man auch benutzen. Aber ohne Spanischkenntnisse ist das unmöglich.

Geld


Die Landeswährung ist Dominikanische Peso. Am einfachsten ist es, sich welche am Bankschalter abzuheben. Allerdings variieren die Wechselkurse da von 50-60 Peso pro Euro. Dazu kommt noch, dass man – abhängig von den Stadtteilen – nur bestimmte Mengen an Geld abheben kann. In problematischen Vierteln zum Beispiel nur 2000 Peso, etwa 40 Euro.

Zusätzlich wird überall Visa akzeptiert. Kostet aber teilweise bis zu 20 % Aufschlag.

Die einfachste Möglichkeit ist die Bezahlung bar mit US-Dollar. Diese werden überall liebend gerne genommen.

Internet


Das Internet ist sehr gut ausgebaut. Es gibt in fast jedem Restaurant gratis WLAN. Und dies funktioniert sogar meist richtig gut. Deswegen habe ich mir keine SIM-Karte gekauft.

Sprache


Es wird hier überall spanisch gesprochen. Allerdings trifft man immer mal wieder jemanden, der eine paar Wörter Englisch spricht. Trotzdem ist es eindeutig zu empfehlen, einen online Übersetzer mit dabei zu haben.

Havanna (verstehen)

Mein zweiter Besuch und ein chaotischer Abflug
Das Capitol bei Nacht

Das zweite Mal in Havana, kam mir die Stadt gar nicht mehr so chaotisch vor. Ich konnte mich sogar schon grob orientieren. Leider flog Alisa dann auch schon weiter. Unsere Reise zusammen war echt schön.

So dachte ich mir, ich muss Havana jetzt noch ein bisschen mehr verstehen. Daraufhin habe ich verschiedenste Touren durch die Stadt gemacht. Und plötzlich kam mir alles gar nicht mehr so unorganisiert vor. Ganz im Gegenteil. Es ist sehr beeindruckend, wie hier alles doch irgendwie funktioniert.

Die eine Tour war mit einer jungen Kubanerin. Sie erzählte mir, dass ich die erste Tour auf Deutsch war, die sie gemacht hatte, seit Corona. Sie freute sich total. Sie erzählte mir viel von dem alltäglichen Leben. Vor allem erzählte sie, dass das Leben jetzt, nach, bzw. während Corona, viel viel schwerer sei. Die extreme Inflation macht das Versorgen einer Familie fast unmöglich. Offiziell wird von einer Inflation von 70% seit vor Corona geredet. Viele unabhängige Prüfstellen reden aber von einer Inflation von bis zu 500%. Zusätzlich wurde Anfang des Jahres der CUC, die Währung für Touristen, abgeschafft. Dies sorgte in den letzten Monaten für einen starken Fall des CUP`S. Sie erklärte mir auch, dass jede Familie hier jedes Jahr ein kleines graues Essensbuch bekommt. Mit diesem Buch können sie dann alle lebensnotwendigen Sachen kaufen. So der Gedanke. In der Realität reichen die Lebensmittel für höchstens zwei Wochen. Alles was man dann zusätzlich braucht, muss man sich über den Schwarzmarkt besorgen. Vor Corona war dies nur sehr teuer: Der ganze Einkauf über das Versorgungsheft hat etwa 20 Peso für eine Familie gekostet. Den Rest auf den Schwarzmarkt zu besorgen, 2.000 Peso. Aktuell sind die Preise an den staatlichen Supermärkten genau so teuer wie auf dem Schwarzmarkt. Das heißt, dass jetzt, nach der Inflation, bei den meisten Familien das gesamte Einkommen (in Durchschnitt 40€, also 4.000 CUP) für Lebensmittel ausgegeben wird. Zusätzlich ist mir nun auch bewusst geworden, warum das Essen hier meist nicht gewürzt ist. Das einzige Gewürz, welches man offiziell hier erwerben kann, ist Salz. Alles andere muss man sich auf dem Schwarzmarkt organisieren. Aber auch an die offiziellen Lebensmittel zu kommen, ist gar nicht so leicht. Häufig gehen die Letzten in der Schlange vor dem Supermarkt leer aus. Deswegen sieht man häufig illegale Lebensmittelverkäufe, entweder als Stände am Straßenrand oder auch Zwiebeln und Knoblauch, die aus dem Kofferraum verkauft werden. Es ist halt einfach ein illegales Geschäft.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, Lebensmittel und andere lebensnotwendige Dinge zu besorgen. Die sogenannten internationalen Läden. In denen kann jeder so viel kaufen wie er möchte. Problem ist nur, dass man mit Euros, Pfund oder Schweizer Franken bezahlen muss. Und das, obwohl diese Läden staatlich sind. Jeder Kubaner besitzt eine Kreditkarte für diese Läden. Auf diese Kreditkarte können Verwandte aus dem Ausland Geld laden. Dollars werden nicht akzeptiert. Oder die Leute laden auf diese Karten Bargeld, welches sie durch Geschäfte mit Touristen bekommen haben. Deswegen wird man auch immer gefragt, ob man Geld wechseln möchte, oder ob man in Euros bezahlen kann. So langsam versteh ich das alles ein bisschen mehr. 

Sie erzählte mir auch, dass es in dem historischen Teil von Havanna eine Organisation gibt, die die Restaurierung der Gebäude und touristische Attraktionen organisieren. Dies ist ein staatlich unterstütztes Projekt. Sogar die Straßenmusiker, Künstler oder die traditionell gekleideten Personen gehören dazu. Aber auch die hiesigen Straßentiere. Als ich das erste mal in Havanna war, hatte ich mich die ganze Zeit gewundert, warum die Hunde und Katzen im historischen Teil der Stadt, Zettel um den Hals tragen. Sie erklärte mir, dass diese Zettel das Symbol dafür sind, dass diese Tiere mit im Programm sind. Sie werden gefüttert, sind gegen alles geimpft, entwurmt und entfloht und müssen regelmäßig zum Tierarzt. Zusätzlich gibt es viele Leute, die sich um sie kümmern. So sind sie auch an Menschen gewöhnt und man kann sie bedenkenlos streicheln. In meinen Augen einfach ein tolles Projekt. 

Ich hab noch eine Tour mit einem Wirtschafts-Professor von der Uni Havana gemacht. Auch sehr spannend. Langsam habe ich verstanden, wie schwierig die wirtschaftliche Situation von Kuba wirklich ist. Es sind nur Touren der staatlichen „Cuba Tours“ gestattet. Die Spanne zwischen arm und reich ist hier sehr groß. Allerdings hat jeder Mensch, der nach der Revolution in einer Wohnung gewohnt hat, diese vom Staat geschenkt bekommen. Das erklärt, warum die einzelnen Wohnungen auch außen individuell gestaltet sind.

Der Abflug

Mein Abflug war mal wieder sehr authentisch. Ich wollte von Havanna über Florida und die Cayman-Islands in die Dominikanische Rebublik. Mir haben schon alle gesagt, dass die Mitarbeiter am Flughafen langsam sind. American Airlines schickte extra eine E-Mail, dass man 4 stunden vorher da sein soll. Vorausschauend, wie ich bin, war also 6 Stunden vor meinem Flug da. Zum Glück. Das ganze Chaos begann damit, dass der Flughafen spontan beschlossen hatte, dass alle Touristen zum Betreten des Flughafens einen negativen Corona Test brauchen. Also musste ich spontan einen Corona-Test machen, den ich natürlich nur mit meiner Kreditkarte bezahlen konnte. Alle Touristen liefen also mit ihrem ganzen Gepäck in einer langen Schlange erst mal eine ganze Strecke an der Autobahn und danach noch quer über ein Feld bis zu einem kleinem Haus, in dem es dann den Test gab. Das ganze Procedere dauerte über 2 Stunden. Zurück am Flughafen, wurde mein Terminal geändert. Ein Polizist organisierte mir ein Taxi zu dem anderen Terminal, das ich mit meinen letzten Euros bezahlte. Am richtigen Flughafen stellte ich dann fest, dass die Cazymann Islands, über die ich fliegen musste, da man von Kuba in die USA kein one-way-Ticket kaufen kann, nun plötzlich eine elektronische Anmeldung wollten. Das stand natürlich alles nicht online. Ich, total verzweifelt, musste erst mal mein SIM-Karte mit mehr Geld aufladen und setzte mich dann an das online Formular. Leider war auf Kuba der Scanner zum Verifizieren des geimpften Status gesperrt, wie so viele andere wirklich wichtigen Webseiten und Funktionen. Also musste ich ein Foto von meinem Impfpass hochladen. Dann bekam ich die Bestätigung, die Bearbeitung dauert 5 Tage. 5 Tage?!? Mein Flug war in 3 Stunden! Die Frau am Schalter fing schon parallel an, mit der Behörde zu telefonieren, um das alles zu beschleunigen. Aber zum Glück hab ich ja Papa. Der meinte entspannt, wie immer wenn es ums Reisen geht, dass er es auch von zu Hause aus probiert. Und das funktionierte sofort! Was ein Glück! Da kam endlich die ersehnte Bestätigung. Nach dem ich endlich auch am Schalter durch war (die Leute arbeiteten so langsam, das fühlte sich an, wie bei den Faultieren in Zoomania) habe ich doch noch eben so meinen Flieger bekommen. Aber nur, weil es keinerlei Sicherheitskontrollen gab.

El Valle

Ein Wasserfall im Regenwald und der beste Kakao meines Lebens

Was ich gar nicht über die Dominikanische Republik wusste war, dass man hier Buckelwale sehen kann. Einfach mega. Das musste ich natürlich machen. So buchte ich mir, auf einer rein Spanischen Website eine Buskarte und für nach Samana. Und buchte mir ein Bett im Hostel im nächsten Dorf. In el Valle. Was das für ein Hostel war, hatte ich mir aber nicht durchgelesen. Und was für ein Dorf das war auch nicht. Das Hostel war unglaublich schön. Die ganze Lodge war offen und es war wie schlafen mitten im Urwald.

Die Hauskatze beschloss auch gleich Nachts mit mir das Bett zu teilen. Fast wie zu Hause. Allerdings „Arbeiten“ in diesen Lodge häufig Vollentiers. Dies sind freiwillige, die 4 Stunden am Tag dort arbeiten und dafür dort umsonst wohnen dürfen. Sagen wir mal so, dies ist hier sehr beliebt gewesen. Ich war der einzige Gast, es gab 10 Volunteris. Dies waren Leute die schon sehr viel gereist sind. Sie belächelten mich eher für meine Reise. Dabei vergaßen sie erst meine Tour zum Wale watching zu buchen und schickten mich einfach in den Regenwald auf der Suche nach einem Wasserfall. Ich bräuchte mir keine Gedanken machen, man findet den Wasserfall schon ganz Problemlos. Aber eins nach dem anderen. 

Die Suche nach dem Regenwald. Das war ein Abenteuer. Mir wurde gesagt, immer gerade aus, nach dem 2. Kiosk recht und dann nach dem 2. Fluss links. Und dann bist du da. Hört sich einfach an, gestaltete sich viel viel komplizierter. Ich lief also erst mal Motiviert los. Die erste Abbiegung fand ich. Bei dem 2. Fluss wusste ich aber nicht mehr weiter. Zusätzlich stand da ein Mann im Fluss und wusch sich. Auch Abenteuerlich.

Wasserfall: Der Weg ist das Abendeuer!
das sieht man auch nicht alle Tage

Ich fragte mich also in meinem besten Spanisch durch (Ich rief laut Wasserfall auf Spanisch). Zum Glück kamen plötzlich 2 Hamburger um die Ecke, sie suchten auch den Wasserfall. Also machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Mal ging es durch knietiefes Wasser, manchmal musste man durch tiefen Schlamm und am Ende mussten wir sogar klettern. Wir verliefen uns dabei total im Tiefen des Regenwalds. Zum Glück lief Irgendwann ein Einheimischer, mit einer riesigen Machete,  uns hinterher und sammelte uns wieder ein. Und zum Glück hatte er eine Machete, es wollte echt sehr lange niemand mehr zum Wasserfall und der Weg war teilweise komplett zugewuchert. Ohne den hätten wir es nie nie niemals zum Wasserfall geschafft. Und wir hätten bestimmt auch niemals zurück gefunden. Er war unsere Rettung und zum Glück war ich nicht alleine. Denn ich habe fast eine der wichtigsten Regeln von Mama verletzt, niemals alleine in den Wald zu gehen, wenn man sich dort nicht auskennt. Ja, ich glaub jetzt auch, diese Regel ist sinnvoll. Aber es hat sich gelohnt, der Wasserfall war einfach der Wahnsinn. Wir sind direkt alle ins Wassergehüpft und haben uns abgekühlt. Auf dem Rückweg ist uns der Mitarbeiter aus meinem Hostel entgegengekommen. Er wollte auch mal versuchen, den Wasserfall zu finden. Ich war ziemlich erschrocken. Er war auch noch nie da gewesen und hatte mich einfach alleine los geschickt! Total verantwortungslos! Hätte ich mich dort richtig verirrt, hätte keiner nach mir gesucht.

Ein bisschen Wasserfall für alle die das gerade nicht bestaunen können

Auf dem Rückweg wollten wir noch den legendären Kakao von Francesco testen, der uns von jedem hier empfohlen wurde. Also fragten wir uns wieder durch. Am ersten Haus meinte eine, sicher nicht ganz klar im Kopf, Dame, dass wir uns erst mal ihre Kunst ansehen müssten. Dann zeigt sie uns den Weg. Wir ließen uns darauf ein. Keine gute Idee. In ihrem Haus, ein leerer Raum, mit einem Tipi in der Mitte und 10 freie Plumklos darin, sagt sie gar nichts mehr. Bis sie plötzlich laut rief: „Entfaltet euch! Fühlt euch wie zu Hause!“ Gruselig. Vielleicht eine Einladung die Klos zu nutzen. Wir flohen einfach ganz schnell wieder. Zum Glück zeigten uns dann andere Bewohner im Dorf wo Franseco wohnte. Später wurde mir erzählt, das in el Valle ein deutscher chamane wohnt. Er „praktiziert“ dort mir verschiedenen Pilzen und Abführmitteln. Das erklärte so einiges. Zum Glück sind wir so schnell weiter gegangen.

Freanceso war der Hammer.

Francesco (72) mit einem selbst hergestellten Kakaoblock

Ein sehr beeindruckender Mann. Er war schon 72 und erklärte uns sehr detailliert wie er die Rohmasse für den Kakao herstellt. Erst wir die Kakaofrucht geerntet. Diese findet er im angrenzenden Regenwald, da die wild wachsen.

Kakaobaum im Regenwald

Die Samen werden dann aus der Frucht geholt, getrocknet, geschält und dann zu einer Masse verrieben.

Frische Kakaofrucht, das Fruchtfleisch kann man esse. e schmeckt wie eine sehr süße Zitrone. Bei zu großem verzehr des Fruchtfleisches kann man aber betrunken werden!

Diese Masse wird dann in einen Block gepresst.

frischer Kakaoblock-Rohmasse

Er lud uns auch gleich auf einen Kakao ein.

erst wird der Blog klein geschlagen

Alles wird gemeinsam gekocht

Sein Geheimrezept ist: ein Block Kakaorohmasse, zwei Suppenkellen Rohrzucker, Zimt (findet er auch im Regenwald), ein bisschen Salz und Wasser. Es war einfach köstlich. Der beste Kakao den ich jemals getrunken habe. Vor allem der Kakao, der am intensivsten nach Kakaobohne schmeckte. Dazu gab es noch selbstgebackenen Kuchen (Mehl, Wasser, Limettensaft, Zucker, Salz und Kokosnuss). Erinnerte ein bisschen an einen Hefezopf. Gegessen haben wir im Wohnzimmer der Familie. Und er zeigte uns auch noch Stolz, dass er seinen eigenen Kaffee röstet. Es roch einfach Toll in der ganzen Gegend. Den Kaffe mussten wir natürlich auch noch probieren. Der dominikanische Kaffe ist einfach ein Espresso, aber so groß wie ein Filterkaffe. Also super Stark. Genau mein Ding.

Kaffee-Bohnen bei der Rötung

Und abends: Pina Colada aus einer Ananas am Strand! Was wünscht man sich mehr von der Karibik.

Ab jetzt trinke ich nur noch Pina-Colada aus einer Ananas
Backpacking inside

Nur aus el Valle wieder weg zu kommen ist sehr kompliziert. Der Taxi-Fahrer, den ich organisiert hatte, kam einfach nicht. Im Hostel wollten mir auch keiner ein Taxi organisieren. WLAN gab es nicht. Mir wurde gesagt, dass ich doch einfach trampen solle. Als ich meine Sicherheitsbedenken äußerte, wurde ich nur ausgelacht und die Mitarbeiter/Volunteers meinten, dass ich mich nicht so sehr anstellen soll. Da sind wir wieder bei dem Punkt, dass es unter Backpackern häufig sehr unschön ist. Jeder denkt, dass er selbst das größte Abenteuer erlebt hat und belächelt alle anderen nur. Vor allem werden Reisende wie ich, die noch nicht so viel mit dem Rucksack gereist sind einfach nicht ernst genommen. Super unangenehm.

Also ging ich los zu der Straße. Ich hatte ja auch keine andere Möglichkeit. Der erste Mensch der mir begegnete, war ein sichtlich verwirrter Mann, der mitten auf der Straße stand und sich einzeln seine Zähne gezogen hat. Gruselig. In meinen Augen, war das ganze Dorf einfach verrückt und nahm eindeutig viel zu viele Drogen. Ich ignorierte den Mann einfach und lief ganz ganz schnell weiter. Mir viel zum Glück noch ein, dass ich bei der Hinfahrt eine Schule gesehen hatte. Ich dachte, die vertrausenswürdigsten Menschen sind Leute die junge Kinder haben. Also bin ich mit all meinem Gepäck los zu der Schule gelaufen. Kurz vor der Schule wurde ich auch schon von einem Vater mit seinem Sohn hinten auf dem Motorrad drauf angesprochen, wo ich denn hin wollte. Als ich Samana meinte, brachte er seinen Sohn noch schnell zur Schule und sammelte mich darauf wieder ein. Trotzdem komisch. Trampen ist eine Sache die ich noch nicht mal in Deutschland mache, da es mir zu Risikoreich ist (das ich getrampt bin darf Papa auf gar keine Fall erfahren!!!) . Aber der Mann sah wirklich nett aus, hatte eine Micky Maus Tshrit an und ich hatte eh keine andere Wahl. Also stieg ich mit meinem riesigen Rucksack auf das Motorrad. Und eins muss ich sagen, ich war einfach froh als ich in Samana ankamen.

Varadero

Varadero, das typische Traumziel auf Kuba. Einfach mal ganz entspannt am Strand liegen. Varadero war fast wie eine parallele Welt. Alles auf Touristen ausgelegt. In den meisten Restaurants konnte man nur in Euros oder in Doller bezahlen. Seltsam. Bloß individual Tourismus ist hier nicht sehr bekannt. Die ganzen Strandbars gehörten zu All inclusive Hotels, so dass wir dort nichts kaufen konnten. Total schräg. Auch die Restaurants waren nur auf Mittagessen ausgelegt, da alle abends in ihren Hotels aßen. Dadurch waren die Straßen ab 17:00 wie leergefegt. Aber der Strand! Der war genau so unglaublich, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Das klarste Wasser, das ich je gesehen habe!

Aber nur Strand war für uns natürlich nicht genug. Es fehlte das Abenteuer. Auf Google wurde uns eine Tropfsteinhöhle in der Umgebung vorgeschlagen. Die mussten wir natürlich besichtigen. Ein Taxi dahin? Viel zu einfach. Wir sind also zum Busbahnhof gelaufen. Dort hat uns dann ein Mitarbeiter mit Google Übersetzer versucht, den Weg zu erklären. Er hat uns einen Fahrplan geschrieben und hat mit uns geübt, wie wir einen Bus richtig herwinken. Also: Man nimmt den größten Geldschein, den man hat in die Hand und winkt damit so auffällig wie möglich. Gesagt getan. Wir stellten uns an die Straße und winkten beim ersten Bus sehr selbstsicher mit unserem Geld. Es sah wohl doch nicht so professionell aus wie wir dachten… Sofort sprach uns ein Kubaner an und fragte uns nach unserem Ziel. Mit Hilfe von Google Maps, Händen und Füßen erklärten wir besagte Höhle zu unserem Ziel. Lässig winkte er den nächsten Bus und vermittelte uns im Bus auch gleich an jemanden, der uns beim Umsteigen an die Hand nehmen sollte. Einer übergab uns an den nächsten und nach einer Reihe von Bussen und wirklich hilfreichen Kubanern, landeten wir irgendwann tatsächlich am Ziel! Wir waren selbst ganz schön überrascht.

Die Tropfsteinhöhle war atemberaubend. Und wir hatten diesen magischen Ort fast für uns alleine. Unglaublich. Alle haben nur geflüstert, da es einfach magisch war. Und: In diesem glasklaren Wasser konnte man auch noch schwimmen!

Auch auf der Rückfahrt wurden wir von einem zum nächsten freundlichen Busfahrer weitergereicht. Und da war sie endlich: Die Kubanische Freundlichkeit, die wir in Havanna wirklich vermisst hatten.