Tamarindo

Tauchen, Strand und Party

Tamarindo ist in Costa Rica der Party Ort schlechthin. Aber mittlerweile suche ich meine Reiseziele ja immer nach meiner PADI-Tauch-App aus. Und wenn man mal ehrlich ist, am besten kann man ja eh in Hamburg Party machen!

Aber erst einmal ein paar Fotos von Tamarindo. Auch mal wieder ein wirklich schöner, kleiner Ort am Meer.

Hostel direkt am Strand https://www.hostelworld.com/pwa/hosteldetails.php/Casa-Aura-Beachfront-Premium-Hostel/Tamarindo/99096?from=2022-06-09&to=2022-06-12&guests=2

Tauchen war mal wieder der Hammer! Der Tauch-Instructor selbst war die ganze Zeit so begeistert von der Unterwasserwelt, da wurde man einfach mit gerissen.

Wir haben reichlich Kugelfische gesehen. Ich finde ja, sie sehen aus wie die Glubschi-Kuscheltiere. Wunderschöne Fische mit sehr großen Augen, welche einen immer eher interessiert als ängstlich anschauen.

Der Tauchinstructor hat uns auch einen Saugnäpfen-Seeigel auf die Hand gesetzt. Er wird auch der Verstecker der Meere genannt. Er saugt einfach Korallenteile, Muscheln und alles andere was er finden kann an sich fest um sich zu tarnen.

Das bin ich! Zu Besuch in einer Welt voller Wunder!

Wir haben riesige Schwärme von Amalco Jacks gesehen.

Und wunderschöne Rochen. Der Tauch.Instructor bezeichnete sie als die Engel der Meere. Die Bezeichnung passt perfekt! Es ist fast unrealistisch, wie anmutig sie durch die Meere schweben.

Das Wasser ist übrigens nicht schmutzig, nur Nährstoffreich. Schlecht für die Sicht, gut für die Kinderstube der Fische.

Und wir haben einen spottet Scorpionfish gesehen. Er ist mit Abstand der giftigste Fisch in dem Pazifik. Plötzlich schubste mich der Tauch-Instructor. Ich war verwirrt, bis ich bemerkte, dass ich von der Strömung fast auf so einen drauf getrieben wurde. Ist zum Glück noch mal gut gegangen.

Highlight waren aber auf jeden Fall die Oktopusse, die wir gesehen haben. Einer ließ sich sogar aus seiner Höhle rauslocken. Als er dann schnell von uns wegwollte, traf er zufällig auf einen anderen Tintenfisch. Sie fingen an zu kämpfen, wer denn das Weibchen und wer den das Männchen sei. Ja, jeder Tintenfisch besitzt beide Geschlechter. Als sie sich geeinigt hatten, sorgten sie dafür, dass die Oktopusse nicht aussterben.

Oktopusse, auch Kraken genannt, sind absolut faszinierend: Sie haben drei Herzen und mehrere Gehirne, sie können menschliche Gesichter unterscheiden und Schraubgläser öffnen, ihre Saugnäpfe sind sensible Sinnesorgane, mit denen sie schmecken können, sie haben mehrere Hautmuster auf Lager und tarnen sich mit diesen in Sekundenschnelle, ihre Eier pflegen sie liebevoll bis die Jungen schlüpfen. Dann stirbt das Muttertier. Und wenn jetzt noch jemand daran denkt, jemals wieder einen zu essen, dem empfehle ich ein Buch: Sy Montgomery: Rendezvous mit einem Oktopus. Danach hat man eine Speise weniger auf dem Plan und dafür eine bahnbrechende Erkenntnis. Lohnt sich!

Auf dem Rückweg sprangen noch Delphine um uns herum. Der ganze Ausflug war einfach unglaublich.

Ich hab ein kleines Video geschnitten, um die Eindrücke besser fest zu halten.

Der Song lief hier die ganze Zeit im Radio.

Wir waren natürlich auch auf dem wöchentlichen Nachtmarkt. Sagen wir mal so, er war ein bisschen anders als ich es von einem Wochenmarkt erwartet habe. Neben Pizza und Empanadas wurden auch Magic Mushrooms verkauft.

Abschied von Lea und Thomas

Hier endete dann leider mein gemeinsamer Weg mit Lea und Thomas. Lea (mit der ich seid Uvita unterwegs war) und Thomas (er ist in Montezuma dazu gestoßen) sind gemeinsam weiter nach Guatemala und ich bin auf zum Flughafen, um nach Neuseeland zu fliegen. Naja ich hab dann noch eine unfreiwillige Corona-Unterbrechung eingelegt. Aber dann hab ich es auch endlich nach Neuseeland geschafft.

Es war echt toll mit euch zu reisen! Mir ist der Abschied ganz schön schwer gefallen. Hoffentlich sehen wir uns in Deutschland wieder!

Wildlife Costa Rica

Dadurch, dass ich so viele beeindruckende Tiere in Costa Rica gesehen habe, muss ich ihnen einfach einen separaten Beitrag widmen. Aber Wildtiere zu fotografieren, ist echt schwierig. Immerhin bewegen sie sich die ganze Zeit und fangen nicht an zu posieren und in die Kamera zu lachen.

Tukan

Einen Tukan zu sehen ist sogar hier etwas besonderes. Aber die Leute wissen schon, dass es ein unglaublicher Vogel ist. Überall kann man Tukan Souviniere kaufen. Übrigens gehört der Tukan gar nicht zu den Papageien sondern zur Gruppe der Spechtvögel. Und sie sind viel kleiner als ich erwartet hätte, sie werden nur 30-60 cm groß. Und warum er eigentlich einen sp großen Schnabel hat, wissen noch nicht einmal die Forscher. Ein Tukan ist einfach ein besonderer Vogel.

Aguti

Agutis gehören zu den Tieren, die man erst hört und dann sieht. Die ganze Zeit hörte sich es an, als würde jemand auf einem Stock rum knabbern, bis wir ihn entdeckt haben. Einen kleiner Aguti.

Brüll-Affe

Ich habe noch nie in meinem Leben ein so bedrohlich brüllendes Tier erlebt. Immer kurz vor einem Gewitter, fängt es an sehr tief aus den Bäumen zu schreien. Ja das sind diese kleinen Tiere. Man muss sie wirklich einmal gesehen haben, damit man keine Angst mehr vor ihnen hat.

Kapuzineraffen

Dies sind die mit Abstand frechsten Tiere die ich hier gesehen habe. Schon in den Nationalpark Manuel Antonio durfte man keine Lebensmittel mit nehmen. Warum, dass hat man sehr schnell gemerkt. Als eine Gruppe von Briten vor uns gerade damit beschäftigt waren, ein Affen-Baby zu fotografieren, hangelte sich ein andere Affe hinter denen vom Baum, öffnete deren Rucksack und suchte nach was Essbarem. Oder vielleicht nach etwas, das sie verkaufen können, das würde ich denen auch zutrauen.

Kurze Zeit später wurden wir von den Affen mit Früchten beworfen. Ja kann sein, dass sie nicht die größten Fans von Touristen sind.

Besonders verwundert waren wir, als zwei Affen sich genüsslichen einen Leguan teilten. In meinem Kopf waren Affen eigentlich immer Vegetarier.

Hirsch

Ja, ich war auch erstaunt, als wir plötzlich hinter einer Gruppe von Affen, die von vielen freudigen Touristen fotografiert wurden, einen Hirsch-Popo entdeckten. Ja, diese Tiere gibt es fast überall auf der Erde.

Waschbär

Wahrscheinlich sind sie die Tiere, die alle Hostel-Besitzer am meisten nerven. Nachts werden alle Lebensmittel eingeschlossen, in der Hoffnung, dass sie am nächsten Morgen noch da sind und nicht von einem Waschbär vertilgt wurden. Naja außer in meinem Hostel. Dort war der Wachmann großer Waschbären-Fan und fütterte sie reichlich mit Katzenfutter. – Auch eine Möglichkeit, um sie von den Vorräten der Gäste fern zu halten.

Landkrabben

Man sieht sie einfach überall. Sobald man in die Nähe vom Meer kommt, wimmeln sie unter jedem Blatt. So wie in Europa Kellerasseln. Nur viel, viel Größer. Teilweise so groß (bestimmt 2 Hand groß), dass ich mich wirklich gewundert habe, warum sie nicht gegessen werden. Naja, von einem werden sie gegessen, von Leguanen.

Leguan

Einfach gruselig. Sie sind riesig. Sie sind überall. Sie sehen aus, als ob sie aus der Zeit gefallen wären. Und vor allem: Sie sind sie nicht scheu und lassen sich von Menschen, Autos, Pferden… noch nicht einmal irritieren. Mir sind Leguane nicht geheuer. Und egal, wie häufig man sie sieht, ich mach trotzdem einen großen Bogen um sie. Sicher ist sicher.

Vor allem, als ein Leguan genüsslich einen Krebs neben mir verspeiste…Oder als einer sich am Pool neben mir sonnen wollte… das fand ich schon befremdlich.

Faultier

Das bekannteste Tier von Costa Rica ist das Faultier. Aber ich muss sagen, sie sind weniger spektakulär als man denkt. Sie sind echt faul und bewegen sich eigentlich die ganze Zeit fast nicht. Sie schlafen mindestens 20 Stunden am Tag und verlassen nur alle 1-2 Wochen ihren Baum, um ihr Geschäft zu erledigen. Dabei sind sie natürlich eine gute Beute (weil sie sich halt eher von ihrem Baum schleichen als sich fortzubewegen) so dass etwa die Hälfte der Faultiere bei ihrem Geschäftsgang sterben. Manchmal vergisst ein Faultier auch einfach zu atmen. Dann stirbt es auch. Der Scheitel im Fell funktioniert als natürliche Regenrille, so kann Wasser von ihrem Kopf besser ablaufen. Würden sie auch versuchen, sich vor dem Regen zu verstecken, wäre der Regen eh wieder vorbei, bis sie irgendwo angekommen sind. Irgendwie wundere ich mich echt, wie ein Faultier sich dann doch evolutionär durchsetzen konnte…

Frosch

Keine Ahnung, was für ein Frosch das ist, aber er war ein gutes Model. Und er war mit Abstand der lauteste Frosch, den ich jemals gehört habe. Naja ganz nach der Regenwald-Regel: Je kleiner man ist, desto lauter muss man sein.

Neuseeland

Kia ora

Wie schnell die Zeit vergeht, ich hätte damals niemals gedacht, dass ich 5 Jahre später wieder die Möglichkeit haben werde, nach Neuseeland zu reisen

Jeder, der mich kennt weiß, Neuseeland ist mein absolutes Traumland! Seit ich meinen ersten Rugby-Ball in der Hand hatte, hat mich die Faszination für dieses Land am anderen Ende der Welt nicht mehr losgelassen. Mit 16 war ich mit einem GASS-Stipendium schon einmal dort. Habe die High-School in Timaru besucht und auch im Mädchen-Rugby-Team gespielt. Und obwohl nicht alles so golden war, wie es von zu Hause aus glänzte, bin ich immer noch fasziniert, vom Land, den Tieren, den Menschen und dem Sport.

Jetzt habe ich die Chance, noch einmal nach NZ zu kommen. Und diese Gelegenheit kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich werde die Karibik also demnächst verlassen, denn ich habe mir ein Flugticket nach Kiwiland gekauft! Mal schauen was diesmal so alles so auf mich zu kommen wird!

Samara

Strand, Strand, Strand

Von Samara kann ich nicht viel erzählen. Das kleine Städtchen ist so süß und hat einen so tollen Strand, dass wir die ganze Zeit in der Sonne lagen und auf das Meer geschaut haben. Die Strände sind hier einfach unglaublich.

Es ist auch einfach so schön, dass man problemlos Tage am Strand verbringen kann.

Es gibt zauberhafte, kleine Cafés.

Dieser Foodtruck wird von einer Schweizerin betrieben und ich muss sagen, der Kuchen war der Hammer! Wie in einer guten Bäckerei zuhause. https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g309247-d23034192-Reviews-Sweeties_By_Celia-Playa_Samara_Province_of_Guanacaste.html

Aber auch diese Bäckerei ist super lecker: https://www.google.com/maps/place/Roots+Bakery+%26+Café/@9.8834481,-85.5278237,20.92z/data=!4m8!1m2!2m1!1ssamara+cafe!3m4!1s0x8f9faa1b2af56779:0x9081e819596ef32c!8m2!3d9.8836121!4d-85.5276364

Und dies sind Brasilianische Trüffel-Pralinen. Verkauft von einem mobilen Verkäufer mit einem Fahrrad am Strand. Er berichtete uns, dass er die letzten Jahre quer durch Lateinamerika gereist ist. Irgendwann kam er dann in Samara an, beschloss, dass es der schönste Ort ist, an dem er jemals war und machte sich mit seinen Pralinen selbstständig.

Ja, schöne Sonnenuntergänge gab es auch
Weiter ging es mit dem lokalen Bus, ja der Name ist Programm…

Einreise Neuseeland Juni 2022

Einfuhr

Lebensmittel

Allgemein gilt: Alles muss deklariert werden. Was nicht deklariert wurde, muss vor der Kontrolle eingeständig entsorgt werden. Über die deklarierten Gegenstände schauen die Mitarbeiter am Zoll einmal rüber und entscheiden dann, ob man sie mitnehmen darf. Wenn nicht, werden sie umsonst entsorgt. Hat man Lebensmittel nicht deklariert, muss man 400$ Strafe bezahlen.

Eingeführt werden dürfen alle Lebensmittel, die verschlossen und mindestens noch 6 Monate haltbar sind. Außer getrocknetes Obst oder Samen, die dürfen gar nicht eingeführt werden.

Sportschuhe, Gegenstände für Sport in der Natur

Badeanzüge müssen nicht deklariert werden. Aber Neoprenanzüge. Schuhe müssen vorgezeigt werden, damit kontrolliert wird, ob Dreck an der Sohle hängt. Daher unbedingt Schuhe putzen vor der Einreise!

Am besten: einfach alles deklarieren und dann entscheidet der Zoll was mit darf und was nicht.

Corona

Vor dem Flug

Alle Einreisende müssen vor der Einreise eine travel Deklaration ausfüllen. https://app.travellerdeclaration.govt.nz Dies kann man schon davor machen, online abspeichern, bis zu dem Punkt: „Corona Test“. Alle dreimal Geimpften müssen zur Einreise einen negativen Schnelltest hochladen, der vor dem ersten Flug nicht älter als 24h ist. Außerdem empfiehlt es sich schon die Neuseeländische Corona-Warn-App herunter zu laden.

Bei der Einreise

An allen Flughäfen in Neuseeland muss eine Maske getragen werden. An der Grenze werden dann alle Unterlagen überprüft. Danach bekommt man kostenlos Drei Corona-Schnelltest mit einer Anleitung, wann man diese machen soll.

Nach der Einreise

Man bekommt eine Email von der Gesundheitsbehörde, die einen dazu auffordert einen Corona Test zu machen (an Tag 0 und an Tag 6 nach der Einreise). Das Ergebnis lädt man dann einfach online hoch. Alles ziemlich gut organisiert und um einiges unkomplizierter als ich es erwartet hatte.

Montezuma

Strand, Wasserfall und unglaubliche Sonnenuntergänge

Eigentlich war Montezuma nicht weit entfernt von unserer alten Unterkunft. Aber mit einem Shuttle fahren kann ja jeder. Also haben wir uns dazu entschieden, die lokalen Verkehrsmitteln zu nehmen. Fünf Busse später waren wir auch endlich auf der Fähre. Ja, die Fähre war mal wieder ein Abenteuer! Sagen wir mal so, durch den TÜV wäre sie bestimmt nicht gekommen, aber irgendwie stumpft man bei seinen Sicherheitsbedenken mit der Zeit ganz schön ab. Es ist einfach „pura Vida“!

Natürlich gab es in Montezuma einen unglaublich Schönen Strand.

Die meisten Strände sind hier teilweise Schwarz. Und das liegt nicht an vergessener Grillkohle, sondern an dem vulkanischen Ursprung des Landes. Beeindruckend zu sehen.

Wir machten einen Tagesausflug nach Santa Theresa. Das ist das St.-Peter-Ording von Costa Rica. Am Strand gab es ein Luxus-Surf-Spot nach dem anderen. Unterbrochen von ein paar Luxus-Yoga Unterkünften. Aber für einen Tagesausflug ein absolutes Muss! Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht. Surfer beobachtet. An unserer Touristen-Bräune gearbeitet (ja, ich meine Sonnenbrände).

Wo war nochmal das Paradies? Costa Rica?

Unglaubliche Sonnenuntergäng!

Wir haben uns natürlich auch den Wasserfall von Montezuma angeschaut. Mutig kletterten wir den steilen Berg hoch (störten hinter einem großem Stein ein Pärchen in, naja, einer privaten Situation. Abber vielleicht sind Privatzimmer hier ein bisschen sehr teuer), um oben eine wunderschöne Sicht zu haben. Und natürlich sind wir auch direkt wieder schwimmen gegangen.

Diesmal bin ich nicht den Wasserfall hinunter gerutscht. Nur geschwommen.

Ein bisschen Wasserfall Feeling

Was man hier auch häufiger sieht, sind Menschen, die illegal in den Hängematten vor Hotels schlafen. Morgens stehen sie vor den Öffnungszeiten der Rezeption auf und verschwinden wieder heimlich.

Manuel Antonio

Nationalpark

Auch dieses Hostel hatte mal wieder eine wunderschöne Aussicht.https://www.hostelworld.com/pwa/hosteldetails.php/Hostel-Plinio/Manuel-Antonio/72844?from=2022-05-18&to=2022-05-21&guests=2

Und so sieht ein klassisches gratis Frühstück in einem Hostel hier aus. Ja, sie sind wirklich nicht großzügig mit dem Brot. Dafür gibt es immer unlimited Kaffee dazu.

Manuel Antonio ist ein Muss, wenn man in Costa Rica ist. Nirgendwo sonst hab ich so viele Tiere auf einmal in der freien Natur gesehen. Welche Tiere ich genau gesehen habe, berichte ich aber noch einmal separat in einem Wild life Costa Rica Beitrag.

Um in den Nationalpark hinein zu kommen, muss man im Voraus ein Ticket in Internet kaufen. Ja, die meisten Tickets, die man auf der Straße kaufen kann, sind fake. Wir sind also mit unserem echten Ticket aus dem Internet bewaffnet los. Vorm Eingang fühlten wir uns aber eher wie Tiere im Zoo. Von überall her kamen Souvenir-Verkäufer und versuchten uns irgendwelche Sachen anzudrehen. Anstrengend. Auch im Nationalpark war es proppenvoll. Obwohl der Eintritt von der Besucheranzahl her beschränkt ist. Naja, die Tiere haben sich anscheinen nicht davon stören lassen. Später wurde uns aber erzählt, dass in den letzten Jahren einige Teile des Nationalparks verkauft wurden, und dort jetzt Hotels stehen. Dadurch ist der Lebensraum der Tiere so sehr eigeschränkt, dass sie sich gar nicht mehr verstecken können.

Hier haben die Bäume stacheln, damit die Affen ihre Früchte nicht klauen können
Ja nicht nur die Tiere sind hier giftig, sondern auch die Pflanzen

Wir haben uns dann typisch deutsch eine ordentliche Proviantdose gemacht und sind weiter an den nächsten Ort. Auf dem Weg haben wir direkt einen Hamburg Süd Container gesehen. Ach ja, wenn ich die sehe fühl ich mich immer gleich ein bisschen heimisch.

Uvita

Traumziel mitten im Jungle!

Uvita war ein richtiger Glücksgriff! Eigentlich dachte ich nur, ein bisschen weiter nördlicher wäre nett. Dass es direkt soooo schön ist, hätte ich nicht erwartet. Und eigentlich reise ich ja alleine. Und das Beste daran ist, man trifft überall neue Menschen! Dieses mal verstand ich mich auf Anhieb so gut mit dem anderen Mädchen aus meinem Zimmer, dass wir beschlossen haben, später gemeinsam weiter zu reisen. Aber erst mal schauten wir uns Uvita zusammen genauer an:

Das Hostel lag mitten im Jungle. Und es war wieder einmal einfach magisch! https://www.hostelworld.com/pwa/hosteldetails.php/Hostel-Cascada-Verde/Uvita/271637?from=2022-08-25&to=2022-08-28&guests=1

Die Terasse/ Aufenthaltsbereich
Blick vom Balkon

Haustiere, naja waren besonders. Es gab zwei „Wachhunde“, die die meiste Zeit damit beschäftigt waren, sich kraueln zu lassen und einen Alligator. Den wollte keiner kraulen. Ja, ein richtiger Alligator! Er wohnt im kleinen Teich direkt vor der Frühstücks-Terrasse.

Wir haben ihn Peter getauft, in der Hoffnung, dass er uns dann weniger beängstigend vorkommt.

Bekannt ist Uvita für seinen wunderschönen Wasserfall. Den mussten wir natürlich auskundschaften. Und ja, er war wirklich sehr schön. Das beste war, man konnte auch mal wieder runterrutschen. Einfach mega toll, verursacht aber auch ziemlich viele blaue Flecken. Aber da bin ich ja abgehärtet. Als Rugby-Spielerin. Und es ist einfach einmalig eine natürliche Rutsche mitten im Jungen zu rutschen, umgeben von Palmen und Brüllaffen.

Und wir haben uns natürlich auch den Nationalpark angeschaut. Naja vielleicht war Nationalpark auch eher nur die Begründung, um für einen Strand eintritt zu verlangen. Naja, zum Glück war deren Zaun nicht so langgezogen. Wir haben uns einfach heimlich drum herum geschlichen. Ja, man spart wo man kann.

Alle möglichen Köstlichkeiten hab ich natürlich auch wieder probiert.

Ich liebe Empanadas.

Dies ist das typische Frühstück: Reis mit Bohnen, dazu Kochbanane und Ei. Meist eingewickelt in ein Bananenblatt und dann dadrin warm gehalten. Dadurch bekommt das ganze noch einen intensiven Geschmack nach Bananenblatt. Wirklich köstlich! Neue Gerichte kennenzulernen, macht am Reisen fast am meisten Spaß!

Am Samstag gab es einen Wochenmarkt. Eigentlich liebe ich Wochenmärkte. Aber dieser war ein bisschen merkwürdig. Er war nur von Europäischen Auswanderern für europäische Auswanderer. Auf dem ganzen Markt gab es keinen Local nur sehr sehr viele europäische Reiseblogger. Und ja, das eine Blogger Pärchen hat wirklich ihren 5 jährigen Sohn drei mal eine Kokosnuss kaufen lassen, nur damit es am Ende perfekt von der Kamera erfasst wurde.

Irgendwie sehen die Gemüse Stände aus wie in Hamburg. (Natürlich aber nicht so schön wie der von Arthur. Arthur, wenn du das liest: Liebe Grüße an euch alle!!!!)

Drake Bay

Natur, Strände und atemberaubende Unterwasserwelten

Blick über die Bucht

Nachdem mich das Tauchen so fasziniert hat, hab ich auf meiner Taucherapp einfach nach den schönsten Zielen in der Gegend geschaut. Und so kam ich auf Drake Bay.

Drake Bay ist eine kleine Bucht mitten im Naturschutzgebiet. Von Panama aus gerade über die Grenze nach Costa Rica. Erreichbar nur mit dem Boot. Trotzdem fällt einem sofort der Unterscheid zu Panama auf. Der Jungle ist hier viel dichter. Genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alles sieht aus wie im Troparium bei Hagenbeck. Schon direkt nach dem Aussteigen aus dem Bus sah ich die ersten roten Papageien! Die Erwartungen an Costa Rica waren hoch geschraubt. Und sie wurden auf jeden Fall erfüllt!

Natürlich gab es auf Drake Bay wunderschöne Strände.

Frühstück mitten im Jungle! Habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.

Meine Begleitung beim Frühstück: bunte Vögel!

Hier ein bisschen Vogelgezwitscher für alle.

Und das Tauchen war einmalig! Es sprachen zwar alle auf dem Boot nur Spanisch, aber zum Glück kann man sich Unterwasser ja eh nicht unterhalten. Den Rest haben wir mit Händen, Füßen und Google Übersetzter besprochen. Schon auf dem Weg zum Riff sprangen Delfine um das Boot herum.

Magisch. Beim ersten Tauchgang sah ich neben einigen Riffhaien und riesigen Rochen auch eine Meeresschildkröte. Beim zweiten Tauchgang schwammen Papageien-Fische um uns. Magisch. Da dies ja mein erster Tauchgang nach dem Schein war, nahm der Tauchinstructor mich an die Hand. Ich muss echt sagen, ich hab mich Unterwasser noch nie unsicher gefühlt. Es ist einfach ein magisches Erlebnis, einen kleinen Eindruck von diesem so anderen, so bunten, ruhigen und wunderschönem Lebensraum zu erlangen. Und ja, ich bin mitlerweile stolze Besitzerin eines Fischbestimmungs-Buches!

Das bin ich! Unter Wasser die Balance zu halten, ist gar nicht so einfach.

Und ich habe natürlich auch noch lokales Essen probiert. Das gehört ja zum Reisen auch immer dazu. Was mich sehr überrascht hat, ist: Es gibt überall eine reiche Auswahl an vegetarischem Essen. Sogar eine noch größere Auswahl als in Deutschland!

Und es gab natürlich wieder viele süße Straßenhunde.

Am liebsten würde ich die alle mit nehmen!

So sieht es übrigens aus, wenn ich die Blog-Beiträge schreibe.

Sorry, ich glaube ich kann mich jetzt nur noch mit Blick aufs Wasser konzentrieren..
Falls jemand mal in Drake Bay vorbei kommt:
https://www.google.com/maps/place/Restaurante+Mar+y+Bosque/@8.6900142,-83.6652911,18z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x0:0x5b9a383f2c2cf131!8m2!3d8.6900142!4d-83.6641968

Stielecht ging es mit dem Boot weiter zum nächsten Ort.

Costa Rica

Ist Costa Rica nicht irgendwo von jedem Europäer ein Traumziel? Als mir klar wurde, wie einfach es ist hier über die Landesgrenzen zu reisen, musste ich das natürlich ausprobieren. Also packte ich meinen Rucksack, bin mit einem Bus bis an die Grenze und dann zu Fuß rüber. Ja, genau so abenteuerlich wie sich das anhört war es auch. Alles eher so naja organisiert. Aber egal, solang man einen Stempel in den Reisepass bekommt, ist alles okay.