Christchurch

Praktikum und Winterwetter

Die Kathedrale der Stadt ist auch das Wahrzeichen. Bei dem Erdbeben 2011 ist der Turm eingestürzt, welcher dabei leider einen großen Teil des Gebäudes zerstörte. Lange war man sich unsicher, was man mit dem Gebäude jetzt macht. Abreißen geht natürlich nicht. Einfach wieder aufbauen ist aber auch nicht so einfach. Zum einen wegen den ganzen Denkmal-Auflagen und zum anderen will man auch an das Erdbeben erinnern. Also wurde erst vor kurzem mit dem Wiederaufbau begonnen. Dass die Kathedrale noch immer eine Baustelle ist, ist auch ein Zeichen dafür, wie verwundet die ganze Stadt immer noch ist.

Hier erst einmal ein paar Eindrücke von Christchurch. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass hier ja Herbst, naja schon fast Winter war. Ich kam ja mitten aus der Sonne von Lateinamerika.

Die Christchurch swing

Der Hagley Park, der Stadtpark von Christchurch, hat natürlich jede Menge Rugby Felder. Wie sich das für eine neuseeländische Grünfläche gehört. Hier habe ich mit der Damenmannschaft trainiert.

Der Stadtstrand in Sumner.

Ach, einfach schön!!!!!!

Nach Neuseeland zu kommen, fühlte sich ein bisschen wie wieder nach Hause kommen an. Naja es ist ja auch viel westlicher als Lateinamerika und mein zweiter Besuch in diesem wunderbaren Land. Leute in All Blacks Trikots sind für mich ein sehr vertrauter Anblick und sehr gute Freunde unserer Familie, Mike und Bettina, haben in der Nähe von Christchurch eine wunderschöne kleine Farm mit Pferden, Hühnern, Schafen und Hunden.

So eine kleine Farm ist einfach wunderbar

Die Hunde des Hauses, Rusty und Sky.

Die meiste Zeit in Neuseeland war ich, wegen meines Praktikums in Christchurch. Es ist die zweitgrößte Stadt in Neuseeland. 2009 und 2011 gab es hier zwei große Erdbeben. Auch wenn das schon lange her scheint, spielt das Erdbeben hier natürlich immer noch eine große Rolle. Auf jeder Party wird hier gefragt, wo man denn war, als das Erdbeben war. Die Zeit wird hier in vor und nach dem Erdbeben angegeben.

Dadurch, dass so unglaubliche viele Gebäude zerstört waren, konnte man auch bis heute noch nicht alles wieder aufbauen. Das Stadtbild ist immer noch geprägt von abgesperrten Gebäuden und Baustellen. Von dem unfertigen Eindruck darf man sich aber nicht abschrecken lassen. Im Gegensatz zu meinem letzten Aufenthalt in Neuseeland, gibt es mittlerweile sehr viele neue Cafés und tolle Restaurants in der Stadt.

Ich musste mich hier natürlich erst mal ein bisschen zurechtfinden. Länger in einer neuen Stadt zu sein, ist echt noch mal etwas total anderes, als nur zu reisen. Aber zuerst musste ich los und hab mir Winterklamotten gekauft. Ich kam ja aus dem Sommer. Und dann habe die Stadt erkundet.

Und dann bin ich ganz mutig alleine in den Pub gegangen, um Rugby zu schauen. Ich kannte ja noch keinen aber ich konnte mir ein Rugby in einem Neuseeländischen Pub natürlich nicht entgehen lassen. Zumal die All Blacks gegen Südafrika spielten. Aber in Neuseeland ist man ja nie wirklich alleine. Die Kiwis sind so kontaktfreudig, man wird sofort angequatscht und fühlt sich immer willkommen. Einfach toll.

Und was auch toll ist an den Kiwis: Sie lieben Sushi! Als Snack gibt es überall eine halbe Sushirolle auf die Hand. Der perfekte Snack.

Eigentlich hab ich mich nur von Sushi ernährt

Weihnachtsmarkt

Da Weihnachten hier ja in den Sommer fällt, feiern viele Midchristmas am am 24.6. Im Riverside (eine Foodmeile) gab es dazu einen German Christmas market. Ich hab es mir natürlich nicht entgehen lassen, dort den Glühwein zu probieren. Und ich muss sagen, das mit dem Glühwein müssen sie noch ein wenig üben. Entschieden zu wenig Gewürze. Dafür schmeckten die Kekse wie zu Hause!

Es gab sogar Schnee!

Aber eine Sache werde ich ja nie verstehen: Wie können die Kiwis einfach nicht frieren? Kurze Hosen und Gummistiefel sind hier ein Ganzjahres-Look. Und ich dachte mein Leben lang, mit kurzer Hose nach dem Training nach Hause sei ausschließlich ein Rugby-Ding. Nein, es ist eindeutig eine Kiwi-Eigenheit.

Zusätzlich schlängelt sich durch die sonst hauptsächlich so moderne Stadt eine Straßenbahn. Lustigerweise ist das gar nicht die alte Straßenbahn von Christchurch, sondern die aus Melbourne. Da man zwischenzeitig die Straßenbahn abgeschafft hatte aber dann feststellte, dass eine Straßenbahn doch was Tolles ist.

Als Mama dann in der Stadt war, konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen direkt einen Abend in der Straßenbahn zu verbringen. Zwei Abende der Woche gibt es ein Restaurant in einem der Wagons. Es gab köstliches Essen, jeder Gang mit einem anderem Wein zur Begleitung und man zockelte durch die ganze Innenstadt. Naja eher mehrfach durch die ganze Innenstadt. Das Schienennetz ist nicht sonderlich groß. Aber kein Problem! Nach dem 4. Mal an der alten Kathedrale vorbei, gab es dann auch den Nachtisch. Einfach ein Perfekter Abend.

Meine Christchurch Café/Aktivitäten-Tipps folgen in weiteren Beiträgen.

Rugby

DAS ist der eigentliche Grund, warum ich wieder in Neuseeland bin. Eigentlich ist ja Papas Freund Mike an meiner Neuseeland-Affinität schuld. Er hat 2011, als gerade die Rugby Weltmeisterschaft in Neuseeland war, meinem Bruder einen Rugby Ball von den All Blacks mitgebracht. Und hat nicht damit gerechnet, dass mich der Sport so begeistern wird, dass ich direkt anfange, Rugby zu spielen. Also auf jeden Fall: vielen Dank Mike! Rugby ist echt toll! Ohne dich wäre ich wahrscheinlich niemals über meine absoluten Lieblingssport gestolpert.

Natürlich habe ich es mir auch diesmal nicht nehmen lassen, hier auch wieder Rugby zu spielen. Und ich musste zu meiner Verwunderung feststellen, dass wir in Deutschland – bei den Hobby-Damen – mindestens auf dem gleichen Niveau spielen.

Ich durfte sogar ein Spiel mitspielen. Beim besten Rugby-Wetter (Schlamm, dann ist der Boden abgefedert), ging es nach Geraldine. Einfach fantastisch. Und ich muss sagen: Mannschaftssport ist einfach perfekt, wenn man neu in einer fremden Stadt ist. Plötzlich stand ich mit Neuseeländern auf dem Rugbyfeld und hab mich gar nicht mehr so fremd gefühlt.

Neu Kaledonien

Mein erstes GoPro Bild, ja es werden reichlich Fisch Fotos folgen!

Einfach ein verstecktes Paradies. Jedem dem ich erzählt habe: Wir fliegen nach Neu Kaledonien! Fragte erst mal: Hä, wohin?.

Niemand hat diese wunderschöne kleine Südsee-Inselgruppe, direkt zwischen Australien und Vanuatu, so wirklich auf dem Schirm. Vielleicht, da sie zu den wenigen Inseln gehört, auf denen Französisch gesprochene wird. Aber für uns nur ein Grund mehr, dieses versteckte Paradies zu erkunden.

Mama am anderen Ende der Welt

Und endlich ist es soweit: Mama begleitet mich bei meinem großem Abenteuer. Also geht ab jetzt unsere Reise gemeinsam weiter. Erst mal nach Neukaledonien und dann mit dem Auto quer durch Neuseeland.

Damit auch Mamas Eindrücke der Reise nicht untergehen, könnt ihr die ab jetzt hier unter `Mama am anderen Ende der Welt`verfolgen.

Tamarindo

Tauchen, Strand und Party

Tamarindo ist in Costa Rica der Party Ort schlechthin. Aber mittlerweile suche ich meine Reiseziele ja immer nach meiner PADI-Tauch-App aus. Und wenn man mal ehrlich ist, am besten kann man ja eh in Hamburg Party machen!

Aber erst einmal ein paar Fotos von Tamarindo. Auch mal wieder ein wirklich schöner, kleiner Ort am Meer.

Hostel direkt am Strand https://www.hostelworld.com/pwa/hosteldetails.php/Casa-Aura-Beachfront-Premium-Hostel/Tamarindo/99096?from=2022-06-09&to=2022-06-12&guests=2

Tauchen war mal wieder der Hammer! Der Tauch-Instructor selbst war die ganze Zeit so begeistert von der Unterwasserwelt, da wurde man einfach mit gerissen.

Wir haben reichlich Kugelfische gesehen. Ich finde ja, sie sehen aus wie die Glubschi-Kuscheltiere. Wunderschöne Fische mit sehr großen Augen, welche einen immer eher interessiert als ängstlich anschauen.

Der Tauchinstructor hat uns auch einen Saugnäpfen-Seeigel auf die Hand gesetzt. Er wird auch der Verstecker der Meere genannt. Er saugt einfach Korallenteile, Muscheln und alles andere was er finden kann an sich fest um sich zu tarnen.

Das bin ich! Zu Besuch in einer Welt voller Wunder!

Wir haben riesige Schwärme von Amalco Jacks gesehen.

Und wunderschöne Rochen. Der Tauch.Instructor bezeichnete sie als die Engel der Meere. Die Bezeichnung passt perfekt! Es ist fast unrealistisch, wie anmutig sie durch die Meere schweben.

Das Wasser ist übrigens nicht schmutzig, nur Nährstoffreich. Schlecht für die Sicht, gut für die Kinderstube der Fische.

Und wir haben einen spottet Scorpionfish gesehen. Er ist mit Abstand der giftigste Fisch in dem Pazifik. Plötzlich schubste mich der Tauch-Instructor. Ich war verwirrt, bis ich bemerkte, dass ich von der Strömung fast auf so einen drauf getrieben wurde. Ist zum Glück noch mal gut gegangen.

Highlight waren aber auf jeden Fall die Oktopusse, die wir gesehen haben. Einer ließ sich sogar aus seiner Höhle rauslocken. Als er dann schnell von uns wegwollte, traf er zufällig auf einen anderen Tintenfisch. Sie fingen an zu kämpfen, wer denn das Weibchen und wer den das Männchen sei. Ja, jeder Tintenfisch besitzt beide Geschlechter. Als sie sich geeinigt hatten, sorgten sie dafür, dass die Oktopusse nicht aussterben.

Oktopusse, auch Kraken genannt, sind absolut faszinierend: Sie haben drei Herzen und mehrere Gehirne, sie können menschliche Gesichter unterscheiden und Schraubgläser öffnen, ihre Saugnäpfe sind sensible Sinnesorgane, mit denen sie schmecken können, sie haben mehrere Hautmuster auf Lager und tarnen sich mit diesen in Sekundenschnelle, ihre Eier pflegen sie liebevoll bis die Jungen schlüpfen. Dann stirbt das Muttertier. Und wenn jetzt noch jemand daran denkt, jemals wieder einen zu essen, dem empfehle ich ein Buch: Sy Montgomery: Rendezvous mit einem Oktopus. Danach hat man eine Speise weniger auf dem Plan und dafür eine bahnbrechende Erkenntnis. Lohnt sich!

Auf dem Rückweg sprangen noch Delphine um uns herum. Der ganze Ausflug war einfach unglaublich.

Ich hab ein kleines Video geschnitten, um die Eindrücke besser fest zu halten.

Der Song lief hier die ganze Zeit im Radio.

Wir waren natürlich auch auf dem wöchentlichen Nachtmarkt. Sagen wir mal so, er war ein bisschen anders als ich es von einem Wochenmarkt erwartet habe. Neben Pizza und Empanadas wurden auch Magic Mushrooms verkauft.

Abschied von Lea und Thomas

Hier endete dann leider mein gemeinsamer Weg mit Lea und Thomas. Lea (mit der ich seid Uvita unterwegs war) und Thomas (er ist in Montezuma dazu gestoßen) sind gemeinsam weiter nach Guatemala und ich bin auf zum Flughafen, um nach Neuseeland zu fliegen. Naja ich hab dann noch eine unfreiwillige Corona-Unterbrechung eingelegt. Aber dann hab ich es auch endlich nach Neuseeland geschafft.

Es war echt toll mit euch zu reisen! Mir ist der Abschied ganz schön schwer gefallen. Hoffentlich sehen wir uns in Deutschland wieder!

Wildlife Costa Rica

Dadurch, dass ich so viele beeindruckende Tiere in Costa Rica gesehen habe, muss ich ihnen einfach einen separaten Beitrag widmen. Aber Wildtiere zu fotografieren, ist echt schwierig. Immerhin bewegen sie sich die ganze Zeit und fangen nicht an zu posieren und in die Kamera zu lachen.

Tukan

Einen Tukan zu sehen ist sogar hier etwas besonderes. Aber die Leute wissen schon, dass es ein unglaublicher Vogel ist. Überall kann man Tukan Souviniere kaufen. Übrigens gehört der Tukan gar nicht zu den Papageien sondern zur Gruppe der Spechtvögel. Und sie sind viel kleiner als ich erwartet hätte, sie werden nur 30-60 cm groß. Und warum er eigentlich einen sp großen Schnabel hat, wissen noch nicht einmal die Forscher. Ein Tukan ist einfach ein besonderer Vogel.

Aguti

Agutis gehören zu den Tieren, die man erst hört und dann sieht. Die ganze Zeit hörte sich es an, als würde jemand auf einem Stock rum knabbern, bis wir ihn entdeckt haben. Einen kleiner Aguti.

Brüll-Affe

Ich habe noch nie in meinem Leben ein so bedrohlich brüllendes Tier erlebt. Immer kurz vor einem Gewitter, fängt es an sehr tief aus den Bäumen zu schreien. Ja das sind diese kleinen Tiere. Man muss sie wirklich einmal gesehen haben, damit man keine Angst mehr vor ihnen hat.

Kapuzineraffen

Dies sind die mit Abstand frechsten Tiere die ich hier gesehen habe. Schon in den Nationalpark Manuel Antonio durfte man keine Lebensmittel mit nehmen. Warum, dass hat man sehr schnell gemerkt. Als eine Gruppe von Briten vor uns gerade damit beschäftigt waren, ein Affen-Baby zu fotografieren, hangelte sich ein andere Affe hinter denen vom Baum, öffnete deren Rucksack und suchte nach was Essbarem. Oder vielleicht nach etwas, das sie verkaufen können, das würde ich denen auch zutrauen.

Kurze Zeit später wurden wir von den Affen mit Früchten beworfen. Ja kann sein, dass sie nicht die größten Fans von Touristen sind.

Besonders verwundert waren wir, als zwei Affen sich genüsslichen einen Leguan teilten. In meinem Kopf waren Affen eigentlich immer Vegetarier.

Hirsch

Ja, ich war auch erstaunt, als wir plötzlich hinter einer Gruppe von Affen, die von vielen freudigen Touristen fotografiert wurden, einen Hirsch-Popo entdeckten. Ja, diese Tiere gibt es fast überall auf der Erde.

Waschbär

Wahrscheinlich sind sie die Tiere, die alle Hostel-Besitzer am meisten nerven. Nachts werden alle Lebensmittel eingeschlossen, in der Hoffnung, dass sie am nächsten Morgen noch da sind und nicht von einem Waschbär vertilgt wurden. Naja außer in meinem Hostel. Dort war der Wachmann großer Waschbären-Fan und fütterte sie reichlich mit Katzenfutter. – Auch eine Möglichkeit, um sie von den Vorräten der Gäste fern zu halten.

Landkrabben

Man sieht sie einfach überall. Sobald man in die Nähe vom Meer kommt, wimmeln sie unter jedem Blatt. So wie in Europa Kellerasseln. Nur viel, viel Größer. Teilweise so groß (bestimmt 2 Hand groß), dass ich mich wirklich gewundert habe, warum sie nicht gegessen werden. Naja, von einem werden sie gegessen, von Leguanen.

Leguan

Einfach gruselig. Sie sind riesig. Sie sind überall. Sie sehen aus, als ob sie aus der Zeit gefallen wären. Und vor allem: Sie sind sie nicht scheu und lassen sich von Menschen, Autos, Pferden… noch nicht einmal irritieren. Mir sind Leguane nicht geheuer. Und egal, wie häufig man sie sieht, ich mach trotzdem einen großen Bogen um sie. Sicher ist sicher.

Vor allem, als ein Leguan genüsslich einen Krebs neben mir verspeiste…Oder als einer sich am Pool neben mir sonnen wollte… das fand ich schon befremdlich.

Faultier

Das bekannteste Tier von Costa Rica ist das Faultier. Aber ich muss sagen, sie sind weniger spektakulär als man denkt. Sie sind echt faul und bewegen sich eigentlich die ganze Zeit fast nicht. Sie schlafen mindestens 20 Stunden am Tag und verlassen nur alle 1-2 Wochen ihren Baum, um ihr Geschäft zu erledigen. Dabei sind sie natürlich eine gute Beute (weil sie sich halt eher von ihrem Baum schleichen als sich fortzubewegen) so dass etwa die Hälfte der Faultiere bei ihrem Geschäftsgang sterben. Manchmal vergisst ein Faultier auch einfach zu atmen. Dann stirbt es auch. Der Scheitel im Fell funktioniert als natürliche Regenrille, so kann Wasser von ihrem Kopf besser ablaufen. Würden sie auch versuchen, sich vor dem Regen zu verstecken, wäre der Regen eh wieder vorbei, bis sie irgendwo angekommen sind. Irgendwie wundere ich mich echt, wie ein Faultier sich dann doch evolutionär durchsetzen konnte…

Frosch

Keine Ahnung, was für ein Frosch das ist, aber er war ein gutes Model. Und er war mit Abstand der lauteste Frosch, den ich jemals gehört habe. Naja ganz nach der Regenwald-Regel: Je kleiner man ist, desto lauter muss man sein.

Neuseeland

Kia ora

Wie schnell die Zeit vergeht, ich hätte damals niemals gedacht, dass ich 5 Jahre später wieder die Möglichkeit haben werde, nach Neuseeland zu reisen

Jeder, der mich kennt weiß, Neuseeland ist mein absolutes Traumland! Seit ich meinen ersten Rugby-Ball in der Hand hatte, hat mich die Faszination für dieses Land am anderen Ende der Welt nicht mehr losgelassen. Mit 16 war ich mit einem GASS-Stipendium schon einmal dort. Habe die High-School in Timaru besucht und auch im Mädchen-Rugby-Team gespielt. Und obwohl nicht alles so golden war, wie es von zu Hause aus glänzte, bin ich immer noch fasziniert, vom Land, den Tieren, den Menschen und dem Sport.

Jetzt habe ich die Chance, noch einmal nach NZ zu kommen. Und diese Gelegenheit kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich werde die Karibik also demnächst verlassen, denn ich habe mir ein Flugticket nach Kiwiland gekauft! Mal schauen was diesmal so alles so auf mich zu kommen wird!

Samara

Strand, Strand, Strand

Von Samara kann ich nicht viel erzählen. Das kleine Städtchen ist so süß und hat einen so tollen Strand, dass wir die ganze Zeit in der Sonne lagen und auf das Meer geschaut haben. Die Strände sind hier einfach unglaublich.

Es ist auch einfach so schön, dass man problemlos Tage am Strand verbringen kann.

Es gibt zauberhafte, kleine Cafés.

Dieser Foodtruck wird von einer Schweizerin betrieben und ich muss sagen, der Kuchen war der Hammer! Wie in einer guten Bäckerei zuhause. https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g309247-d23034192-Reviews-Sweeties_By_Celia-Playa_Samara_Province_of_Guanacaste.html

Aber auch diese Bäckerei ist super lecker: https://www.google.com/maps/place/Roots+Bakery+%26+Café/@9.8834481,-85.5278237,20.92z/data=!4m8!1m2!2m1!1ssamara+cafe!3m4!1s0x8f9faa1b2af56779:0x9081e819596ef32c!8m2!3d9.8836121!4d-85.5276364

Und dies sind Brasilianische Trüffel-Pralinen. Verkauft von einem mobilen Verkäufer mit einem Fahrrad am Strand. Er berichtete uns, dass er die letzten Jahre quer durch Lateinamerika gereist ist. Irgendwann kam er dann in Samara an, beschloss, dass es der schönste Ort ist, an dem er jemals war und machte sich mit seinen Pralinen selbstständig.

Ja, schöne Sonnenuntergänge gab es auch
Weiter ging es mit dem lokalen Bus, ja der Name ist Programm…

Einreise Neuseeland Juni 2022

Einfuhr

Lebensmittel

Allgemein gilt: Alles muss deklariert werden. Was nicht deklariert wurde, muss vor der Kontrolle eingeständig entsorgt werden. Über die deklarierten Gegenstände schauen die Mitarbeiter am Zoll einmal rüber und entscheiden dann, ob man sie mitnehmen darf. Wenn nicht, werden sie umsonst entsorgt. Hat man Lebensmittel nicht deklariert, muss man 400$ Strafe bezahlen.

Eingeführt werden dürfen alle Lebensmittel, die verschlossen und mindestens noch 6 Monate haltbar sind. Außer getrocknetes Obst oder Samen, die dürfen gar nicht eingeführt werden.

Sportschuhe, Gegenstände für Sport in der Natur

Badeanzüge müssen nicht deklariert werden. Aber Neoprenanzüge. Schuhe müssen vorgezeigt werden, damit kontrolliert wird, ob Dreck an der Sohle hängt. Daher unbedingt Schuhe putzen vor der Einreise!

Am besten: einfach alles deklarieren und dann entscheidet der Zoll was mit darf und was nicht.

Corona

Vor dem Flug

Alle Einreisende müssen vor der Einreise eine travel Deklaration ausfüllen. https://app.travellerdeclaration.govt.nz Dies kann man schon davor machen, online abspeichern, bis zu dem Punkt: „Corona Test“. Alle dreimal Geimpften müssen zur Einreise einen negativen Schnelltest hochladen, der vor dem ersten Flug nicht älter als 24h ist. Außerdem empfiehlt es sich schon die Neuseeländische Corona-Warn-App herunter zu laden.

Bei der Einreise

An allen Flughäfen in Neuseeland muss eine Maske getragen werden. An der Grenze werden dann alle Unterlagen überprüft. Danach bekommt man kostenlos Drei Corona-Schnelltest mit einer Anleitung, wann man diese machen soll.

Nach der Einreise

Man bekommt eine Email von der Gesundheitsbehörde, die einen dazu auffordert einen Corona Test zu machen (an Tag 0 und an Tag 6 nach der Einreise). Das Ergebnis lädt man dann einfach online hoch. Alles ziemlich gut organisiert und um einiges unkomplizierter als ich es erwartet hatte.

Montezuma

Strand, Wasserfall und unglaubliche Sonnenuntergänge

Eigentlich war Montezuma nicht weit entfernt von unserer alten Unterkunft. Aber mit einem Shuttle fahren kann ja jeder. Also haben wir uns dazu entschieden, die lokalen Verkehrsmitteln zu nehmen. Fünf Busse später waren wir auch endlich auf der Fähre. Ja, die Fähre war mal wieder ein Abenteuer! Sagen wir mal so, durch den TÜV wäre sie bestimmt nicht gekommen, aber irgendwie stumpft man bei seinen Sicherheitsbedenken mit der Zeit ganz schön ab. Es ist einfach „pura Vida“!

Natürlich gab es in Montezuma einen unglaublich Schönen Strand.

Die meisten Strände sind hier teilweise Schwarz. Und das liegt nicht an vergessener Grillkohle, sondern an dem vulkanischen Ursprung des Landes. Beeindruckend zu sehen.

Wir machten einen Tagesausflug nach Santa Theresa. Das ist das St.-Peter-Ording von Costa Rica. Am Strand gab es ein Luxus-Surf-Spot nach dem anderen. Unterbrochen von ein paar Luxus-Yoga Unterkünften. Aber für einen Tagesausflug ein absolutes Muss! Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht. Surfer beobachtet. An unserer Touristen-Bräune gearbeitet (ja, ich meine Sonnenbrände).

Wo war nochmal das Paradies? Costa Rica?

Unglaubliche Sonnenuntergäng!

Wir haben uns natürlich auch den Wasserfall von Montezuma angeschaut. Mutig kletterten wir den steilen Berg hoch (störten hinter einem großem Stein ein Pärchen in, naja, einer privaten Situation. Abber vielleicht sind Privatzimmer hier ein bisschen sehr teuer), um oben eine wunderschöne Sicht zu haben. Und natürlich sind wir auch direkt wieder schwimmen gegangen.

Diesmal bin ich nicht den Wasserfall hinunter gerutscht. Nur geschwommen.

Ein bisschen Wasserfall Feeling

Was man hier auch häufiger sieht, sind Menschen, die illegal in den Hängematten vor Hotels schlafen. Morgens stehen sie vor den Öffnungszeiten der Rezeption auf und verschwinden wieder heimlich.