Meereswesen

Kaikoura: Wahle, Seebären

Vor dem kleinen Küstenörtchen Kaikoura fallen die Berge praktisch senkrecht im Meer ab. Schon ein paar hundert Meter vom Strand entfernt ist der Pazifik mehr als 2.000 m tief: Wal-Gebiet. Früher haben die Europäer hier Wale gejagt. Heute werden sie geliebt. Vor allem männliche Pottwale leben das ganze Jahr hier. Das Whale-Watching wird von Maori betrieben. Wale sind ihnen heilig. Die Guides auf dem Boot erkennen jeden Wal an seiner individuellen Schwanzflosse und haben jedem einen Namen gegeben.

50m vor unserem Boot taucht ein ausgewachsener Pottwal ab.
Seebären in leben in großen Kolonien am Südrand von Kaikoura

Oamaru: kleine, blaue Pinguine

Entlang der südlichen Pazifikküste gibt es immer wieder Kolonien von kleinen, blauen Pinguinen. Die größte ist in Oamaru. Ella war schon einmal hier und so begeistert, dass wir hinfahren müssen. Wir buchen ein Premiumticket und haben sensationelle Plätze. Die Wellen schlagen in der Dämmerung mit Wucht auf die Felsen. Wir sitzen, warten und frieren. Plötzlich wimmeln kleine Körper in der Gischt. In Gruppen strampeln sich tatsächlich kleine, blaue Pinguine in den aufrechten Gang, klettern über Felsen und watscheln, oben angekommen, übers Gras zu ihren Schlafplätzen. Keine fünf Meter von uns entfernt! 271 Pinguine kommen an diesem Abend an Land. Die Szenerie ist mit orangem Licht beleuchtet. Die Pinguine können es nicht wahrnehmen. Für sie ist es Nacht. Wir dürfen nicht sprechen und auch das Fotografieren ist streng verboten.

Erst hier, wie ich in Christchurch auf dem Flughafen sitze und diesen Beitrag schreibe, kann ich ein Foto dieser berührenden kleinen Lebewesen machen:

Sind sie nicht unfassbar süß?

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