Wir nahmen die Fähre von Wellington nach Picton, um auf die Südinsel zu kommen. Dankenswerter Weise wies uns unsere Host darauf hin, dass wir rechtzeitig buchen müssen. Wir öffnen die Seite und Schock: In den nächsten 14 Tagen kein Platz für Autos auf der Fähre! Außer einem: ablegen nachts um zwei. Ankunft morgens um 6:00! Dabei soll die Schiffsreise durch Marlborough Sounds eine der schönsten Fährverbindungen der Welt sein. Gut. Das haben wir selbst vermasselt. Also um 2:00 auf die Fähre. Halbliegend auf mäßig bequemen Sitzen zwei Mützen voll Schlaf und dann ein guter Kaffee. Geht doch.
Als wir in Picton anlegen, dämmert der Morgen hinter den Bergen von Marlborough herauf. Als wir den Hafen verlassen, fängt‘s an zu regnen.
Nelson: eine der ersten Siedlungen
Nur noch 9 Stunden bis zum Checkin in unserem Airbnb. Wir überbrücken die Zeit des strömenden Regens in diversen Cafés in Nelson.
Aber auf Pech folgt bekanntlich Glück und so fanden wir uns in einem der ersten Häuschen der Gegend wieder. Erbaut in dem Jahr, als die ersten Siedler sich hier niederließen: 1830. Auf den Hof werden wir von einer kleinen Schar Enten und Hühner begrüßt. Und drin ist es warm, trocken und urgemütlich.




Abel Tasman: Neuseelands kleinster Nationalpark

Wir wollen den Coasttrack wandern. In Wellington habe ich mir gute, wasserfeste Hikingschuhe gekauft. Mal sehen, wie weit wir kommen.













