Unter Wasser

Es ist so schön, dass ihr alle den Blog lest! Ein bisschen so, als würden wir euch bei einem Glas Rosé von der Reise erzählen 🙂 Also: Willkommen unter Wasser!

Die Unterwasserwelt ist der eigentliche Grund, warum wir nach Kaledonien gereist sind. Die Inselgruppe liegt an den Ausläufern des Great Barriere Riffs und man sagt, sie gehöre zu den schönsten Tauchgründen der Welt. Glasklares Wasser, jede Menge tropische Fische und eine immer noch intakte Korallenwelt.

Es ist atemberaubend: Allein beim Schnorcheln sieht man Rifffische aller Formen und Farben: Kugelfische, Clownsfische, Doktorfische, Falterfische, wundervolle Muscheln, Korallen und noch viel mehr, was wir in unserem Bestimmungsbuch (es ist das dickste Buch, das wir mitschleppen) nicht gefunden haben.

Ist das nicht wunderschön?

Ich muss sagen, der Auffrischungs-Tauchgang auf Fehmarn, eine Woche vor dem Flug, war eine sehr gute Idee. Nach 25 Jahren das erste Mal wieder tauchen! Und das auf Französisch. Ella ist besser im Training. Sie hat in der Karibik ihren Tauchschein gemacht.

Und dann: Abtauchen!

Gleich der erste Tauchgang ein Wahnsinns-Erlebnis: Rifffische ganz in Ruhe, ganz aus der Nähe zu beobachten. Wir hatten Glück mit unserem lokalen Tauchguide. Er hat uns mini kleine Seepferdchen gezeigt und Anemonen, die gar keine sind, sondern aus tausenden einzelner kleiner Lebewesen bestehen. Wenn man sie berührt erwachen sie zum Leben. Wie bei Avatar. Und dann sahen wir ihn:

Einen ausgewachsenen Leopardenhai! Ca. zwei Meter lang und wunderschön.

Dieser Tauchgang war vor Nouméa. Dicht vor der Hauptstadt Neukaledoniens liegt ein Gebiet, in dem sich Fische mit einer ganz besonderen Vorliebe aufhalten: Sie putzen Schildkrötenpanzer. Und das ist der wunderbare Grund dafür, dass man hier oft Schildkröten antrifft. Sie kommen aus der ganzen Gegend, um sich hier putzen zu lassen. Wir haben 10, 15 wirklich große Meeresschildkröten gesehen!

Im Turtle-Wellness-Pool

Ja, und dann hat mich die Hexe geschossen. Sehr unspektakulär beim Anziehen des Neoprenanzugs. Eine falsche Bewegung! Ich hatte schon auf dem Schlauchboot gemerkt, wie ich immer krummer werde. Gottseidank hatte ich in Auckland eine Reise-Yogamatte gekauft. Also: Runter vom Boot und rauf auf die Matte! Danke, Mady Morrison, du hast mir ein ganzes Stück meiner Reise gerettet! „Yoga für den unteren Rücken“, Mady Morrison. Sehr zu empfehlen!

Aber Tauchen war für mich vorbei. Ella ist am nächsten Tag noch einmal unten gewesen. An einem Wrack. Auf dem Weg dahin haben sie Buckelwale gesehen! Auch einer meiner großen Träume! O.k.. Es ist, wie es ist. Ich hoffe auf Neuseeland.

Und jetzt: das Beste:

Seit ich das Buch „Rendezvous mit einem Octopus“ von Sy Montgomery gelesen habe, bin ich fasziniert von dem Gedanken, einen Kraken in freier Wildbahn zu sehen. Auf Fuerteventura habe ich Tage damit verbracht, jeden einzelnen Gezeitentümpel auszuspähen. Aber ich habe nicht einmal die Spur von einem Kraken entdecken können. Und dann das: beim zufälligen Blick von der Brücke, die zu unserem Hotel auf Ile des Pins führte.

Ein junger Pazifischer Riesenkrake beim Jagen!

Später waren wir noch mehrfach dort. Aber wir haben ihn nie wieder gesehen.

Ach, ja: Das mit dem Rosé holen wir nach!

Hinterlasse einen Kommentar