Tauchen, Strand und Party

Tamarindo ist in Costa Rica der Party Ort schlechthin. Aber mittlerweile suche ich meine Reiseziele ja immer nach meiner PADI-Tauch-App aus. Und wenn man mal ehrlich ist, am besten kann man ja eh in Hamburg Party machen!
Aber erst einmal ein paar Fotos von Tamarindo. Auch mal wieder ein wirklich schöner, kleiner Ort am Meer.









Hostel direkt am Strand https://www.hostelworld.com/pwa/hosteldetails.php/Casa-Aura-Beachfront-Premium-Hostel/Tamarindo/99096?from=2022-06-09&to=2022-06-12&guests=2
Tauchen war mal wieder der Hammer! Der Tauch-Instructor selbst war die ganze Zeit so begeistert von der Unterwasserwelt, da wurde man einfach mit gerissen.
Wir haben reichlich Kugelfische gesehen. Ich finde ja, sie sehen aus wie die Glubschi-Kuscheltiere. Wunderschöne Fische mit sehr großen Augen, welche einen immer eher interessiert als ängstlich anschauen.

Der Tauchinstructor hat uns auch einen Saugnäpfen-Seeigel auf die Hand gesetzt. Er wird auch der Verstecker der Meere genannt. Er saugt einfach Korallenteile, Muscheln und alles andere was er finden kann an sich fest um sich zu tarnen.
Das bin ich! Zu Besuch in einer Welt voller Wunder!
Wir haben riesige Schwärme von Amalco Jacks gesehen.
Und wunderschöne Rochen. Der Tauch.Instructor bezeichnete sie als die Engel der Meere. Die Bezeichnung passt perfekt! Es ist fast unrealistisch, wie anmutig sie durch die Meere schweben.
Das Wasser ist übrigens nicht schmutzig, nur Nährstoffreich. Schlecht für die Sicht, gut für die Kinderstube der Fische.
Und wir haben einen spottet Scorpionfish gesehen. Er ist mit Abstand der giftigste Fisch in dem Pazifik. Plötzlich schubste mich der Tauch-Instructor. Ich war verwirrt, bis ich bemerkte, dass ich von der Strömung fast auf so einen drauf getrieben wurde. Ist zum Glück noch mal gut gegangen.
Highlight waren aber auf jeden Fall die Oktopusse, die wir gesehen haben. Einer ließ sich sogar aus seiner Höhle rauslocken. Als er dann schnell von uns wegwollte, traf er zufällig auf einen anderen Tintenfisch. Sie fingen an zu kämpfen, wer denn das Weibchen und wer den das Männchen sei. Ja, jeder Tintenfisch besitzt beide Geschlechter. Als sie sich geeinigt hatten, sorgten sie dafür, dass die Oktopusse nicht aussterben.
Oktopusse, auch Kraken genannt, sind absolut faszinierend: Sie haben drei Herzen und mehrere Gehirne, sie können menschliche Gesichter unterscheiden und Schraubgläser öffnen, ihre Saugnäpfe sind sensible Sinnesorgane, mit denen sie schmecken können, sie haben mehrere Hautmuster auf Lager und tarnen sich mit diesen in Sekundenschnelle, ihre Eier pflegen sie liebevoll bis die Jungen schlüpfen. Dann stirbt das Muttertier. Und wenn jetzt noch jemand daran denkt, jemals wieder einen zu essen, dem empfehle ich ein Buch: Sy Montgomery: Rendezvous mit einem Oktopus. Danach hat man eine Speise weniger auf dem Plan und dafür eine bahnbrechende Erkenntnis. Lohnt sich!
Auf dem Rückweg sprangen noch Delphine um uns herum. Der ganze Ausflug war einfach unglaublich.
Ich hab ein kleines Video geschnitten, um die Eindrücke besser fest zu halten.
Der Song lief hier die ganze Zeit im Radio.
Wir waren natürlich auch auf dem wöchentlichen Nachtmarkt. Sagen wir mal so, er war ein bisschen anders als ich es von einem Wochenmarkt erwartet habe. Neben Pizza und Empanadas wurden auch Magic Mushrooms verkauft.
Abschied von Lea und Thomas
Hier endete dann leider mein gemeinsamer Weg mit Lea und Thomas. Lea (mit der ich seid Uvita unterwegs war) und Thomas (er ist in Montezuma dazu gestoßen) sind gemeinsam weiter nach Guatemala und ich bin auf zum Flughafen, um nach Neuseeland zu fliegen. Naja ich hab dann noch eine unfreiwillige Corona-Unterbrechung eingelegt. Aber dann hab ich es auch endlich nach Neuseeland geschafft.

Es war echt toll mit euch zu reisen! Mir ist der Abschied ganz schön schwer gefallen. Hoffentlich sehen wir uns in Deutschland wieder!